Bodeit: „Bürgermeister Bovenschulte hält Versprechen nicht“

Müllproblem in Gröpelingen: CDU-Fraktion hakt beim Senat nach
Ein Müllberg in Gröpelingen

„Bürgermeister Bovenschulte hat viel versprochen – bei den Menschen vor Ort ist davon aber nichts angekommen“, kritisiert Hartmut Bodeit, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.

Zweimal war diese im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Auf der Kippe“ in Gröpelingen, um mit den Menschen über die Sauberkeit in ihrem Stadtteil zu sprechen. Sowohl 2024 als auch 2025 haben die Bürgerinnen und Bürger von massiven Problemen berichtet: von illegalen Müllkippen, Rattenbefall, zu wenig Mülleimern und unklaren Zuständigkeiten.

„Andreas Bovenschulte hatte bereits 2024 kurz nach der ersten Veranstaltung der CDU-Fraktion Besserung versprochen“, erinnert Bodeit. „Doch in der Bremischen Bürgerschaft wurden von Rot-Rot-Grün sämtliche Vorschläge der CDU – wie ein Rattenmonitoring oder die Erfassung und Beseitigung von Problemstandorten bei den Altkleidercontainern – abgelehnt.“ Ergebnis: Als die CDU-Fraktion im Herbst 2025 wieder in Gröpelingen war, klagten die Menschen über die gleichen Probleme. „Es war nichts passiert, den Worten des Bürgermeisters waren keine Taten gefolgt!“, sagt Bodeit. „Und auch heute erreichen uns immer noch fortlaufend Beschwerden über Müllablagerungen vor Ort.“

Die CDU-Fraktion kämpft für eine sauberere Stadt. Sie hat deshalb für den März eine Frage in die Fragestunde der Stadtbürgerschaft eingebracht. Sie will vom Senat Bovenschulte wissen: Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um illegale Müllablagerungen wirksam einzudämmen? Was wurde bereits umgesetzt und mit welchem konkreten Erfolg?

„Sauberkeit ist keine Nebensache, sondern eine Frage von Lebensqualität“, so Bodeit abschließend. „Wir werden weiter Druck machen, bis der Senat Bovenschulte liefert.“

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„Was wir hier erleben, ist ein wirtschaftspolitisches Armutszeugnis mit Ansage. Bürgermeister Bovenschulte lässt keine Gelegenheit aus, sich mit den Erfolgen von OHB zu schmücken – bei jedem Satellitenstart, bei jedem Ministerbesuch, bei jeder Sonntagsrede über den Raumfahrtstandort Bremen steht er in der ersten Reihe.