Neue Studie der Bertelsmann Stiftung: Bremen fehlen 6.500 Kita-Plätze
Kind beim Spielen

Nach der heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung, „Fachkräfte-Radar für KiTa und Grundschule 2023“, fehlen in Bremen 6.500 Kita-Plätze, der Rechtsanspruch auf Betreuung kann frühestens im Jahr 2030 für alle unter Dreijährigen erfüllt werden. Dazu äußert sich Sandra Ahrens, kinder- und familienpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, wie folgt:

„Auch zehn Jahre nach Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz, schafft Rot-Rot-Grün es nicht diesen auch nur annährend umzusetzen. Mütter, Väter, Kinder und Einrichtungen werden im Stich gelassen. Der Senat Bovenschulte hat keine Antworten auf die Versorgungsprobleme der Familien, die jeden Morgen vor der Frage stehen: wohin den Nachwuchs organisieren? Ohne berufliches Zurückstecken ist das nicht machbar. Wir brauchen ein kurzfristiges Sofort-Programm, das die jahrelang verfehlte Strategie des Senats zur Ausbildung von pädagogischem Fachpersonal abmildert. Aktuell fehlen laut der Studie bis zu 1.500 Fachkräfte in Bremen. Allen, die sich mit der Kita-Platzsituation in Bremen auseinandersetzen, ist die fortdauernd überaus angespannte Lage bewusst. Wie bereits gefordert, schlagen wir ein freiwilliges Platz-Sharing in der Krippe vor –unterstützt durch deutlich bessere Finanzzuschüsse aus der Bildungsbehörde. Für eine Fachkräfteoffensive benötigen wir eine bezahlte Ausbildung, in der Tageseltern in Voll- oder Teilzeit in wenigen Monaten angelernt werden sowie eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher oder die Abnahme von Verwaltungsaufgaben. Wir erwarten, dass Rot-Rot-Grün ab 1. August 2024 die Erstausbildung auf dem Weg zur Erzieherin und zum Erzieher endlich von Anfang an vergütet. In Zeiten des Fachkräftemangels entscheidet die Höhe der Vergütung auch darüber, wie viele sich für diesen Job entscheiden. Der Einstieg in das Berufsfeld muss dringend attraktiver werden. Es war deshalb auch absolut richtig, dass auf unsere Initiative hin (Drs. 21/54) eine Bezahlung innerhalb der Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz (SPA) und der Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger von Beginn an erfolgen soll. Dies kann aber erst ein Anfang 

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