Raschen: „Die Insolvenzwelle im Fischereihafen darf nicht zum Normalzustand werden“

Insolvenzen im Fischereihafen in Bremerhaven
Thorsten Raschen

Mit der Insolvenz des Traditionsunternehmens Louis Schoppenhauer hat innerhalb eines Jahres bereits der sechste fischverarbeitende Betrieb im Bremerhavener Fischereihafen Insolvenz angemeldet. Für die CDU-Bürgerschaftsfraktion ist das ein alarmierendes Signal.

„Wenn sich die Insolvenzen in dieser Geschwindigkeit häufen, können Wirtschaftssenatorin und Fischereihafen-Betriebsgesellschaft nicht länger tatenlos zusehen“, erklärt Thorsten Raschen, hafenpolitischer Sprecher (Land) der CDU-Fraktion und Abgeordneter aus Bremerhaven. „Die lebensmittelverarbeitenden Betriebe stehen durch hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie schwierige Marktbedingungen massiv unter Druck. Sie brauchen jetzt konkrete Unterstützung.“

Kritik richtet Raschen insbesondere an die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG). „Wenn innerhalb eines Jahres sechs Betriebe Insolvenz anmelden müssen, stellt sich die Frage, ob die FBG ihrer Verantwortung für den Standort ausreichend gerecht wird. Wir erwarten eine ehrliche Analyse der Ursachen und konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Unternehmen.“

Die CDU-Fraktion hat deshalb für die nächste Sitzung des Landeshafenausschusses (19. August) einen Sachstandsbericht beantragt. „Der Fischereihafen ist ein wirtschaftliches Herzstück Bremerhavens. Jetzt geht es darum, Arbeitsplätze und Wertschöpfung am Standort zu sichern“, so Raschen.

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