Michalik: „Bovenschulte ist und bleibt Gebührenmeister“

Abfallentsorgung wird wieder teurer
Martin Michalik vor Mülltonne

Nach 2021 erhöht Rot-Rot-Grün innerhalb von zwei Jahren erneut die Abfallgebühren. Zusammen mit der überzogenen Kostensteigerung bei den Abwasserabgaben werden die Menschen in Bremen ordentlich zur Kasse gebeten. Martin Michalik, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Sprecher für Nachhaltigkeit, kritisiert die Pläne scharf: 
„Das Versprechen von stabilen Abfallgebühren bricht Senat Bovenschulte erneut. Besonders in unsicheren Zeiten erwarte ich von einer Landesregierung Zuverlässigkeit und Entlastungen für Familien, Alleinstehende, Studierende und Rentner. Doch Bürgermeister Bovenschulte ist und bleibt Gebührenmeister und mutet den Bürgerinnen und Bürgern immer noch mehr Ausgaben zu.“

Für einen Zwei-Personen-Haushalt stiegen 2021 die Gebühren für die Leerung einer 60-Liter-Tonne Restmüll bereits um 31,4 Prozent, gleichzeitig sank die Anzahl der Leerungen. Jetzt kommen für 2024 weitere 5,3 Prozent hinzu. Daraus ergeben sich Mehrkosten von mehr als 47 Euro innerhalb von 24 Monaten. „Vom Senat Bovenschulte erwarte ich eine klare Analyse sowie Transparenz wo und wie sich im Entsorgungsunternehmen die Kosten zusammensetzen und die Erarbeitung einer Alternative zur Erhöhung der Müllgebühren“, fordert Michalik. 

In der morgigen Sitzung der Stadtbürgerschaft (12. Dezember 2023) wird das Ortsgesetz zur Änderung der Gebührenordnung für die Abfallentsorgung in der Stadtgemeinde Bremen debattiert. Die CDU-Fraktion lehnt dieses entschieden ab.

 

Letzte News

Alle News

Die Abschiebeoffensive des Senats bleibt bislang vor allem eine Ankündigung: Die Zahl der Abschiebungen stagniert, während gleichzeitig immer mehr Menschen in Bremen ausreisepflichtig sind. Bis zum 30. Juni 2026 wurden 56 Abschiebungen erfolgreich durchgeführt, 72 scheiterten. Im gesamten Jahr 2025 waren es 111 erfolgreiche Abschiebungen.

Am Freitag (11. September) werden die Petenten der Petition zur Auflösung des Szenetreffs „An der Piepe“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft angehört. Mehr als 2.000 Menschen haben die Petition unterstützt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert, ihre Anliegen ernst zu nehmen und insbesondere die Zukunft des heutigen Standorts ergebnisoffen zu prüfen.