Grobien: Wissenschaftsstandort Bremen stärken statt schwächen

Zur Unterfinanzierung der Hochschule Bremen
Susanne Grobien
„Die Politik fordert von der Hochschule exzellente Lehr- und Forschungsleistungen, stellt ihr aber die dafür notwendigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung“, bringt es Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auf den Punkt. Diskussionsauslöser dafür ist der vom Senat geplante Konsolidierungsplan für die Hochschule Bremen. Statt den vereinbarten Wissenschaftsplan 2025 umzusetzen und die monetäre Ausstattung der Hochschule schrittweise an den Bundesdurchschnitt anzupassen, steht jetzt ein Sparkurs an, der den bereits beschlossenen Zuwachs an Lehrpersonal im Ungewissen lässt. „Eine Unterfinanzierung der Hochschule Bremen wird negative Auswirkungen auf den Wissenschaftsstandort haben“, befürchtet Grobien. „Der stattfindende Prozess der Internationalisierung der Hochschule wird so gefährdet. Bürgermeister Andreas Bovenschulte muss die auskömmliche Finanzierung, wie beschlossen, sicherstellen. Alles andere geht zu Lasten der Qualität für die Studierenden und Lehrenden.“ In der kommenden Sitzung des Wissenschaftsausschusses nach den Sommerferien, wird Susanne Grobien nachhaken und sich für eine verlässliche finanzielle Ausstattung der Hochschule Bremen einsetzen. „Oberstes Ziel muss es sein, die hohe Leistungsfähigkeit der Bremer Hochschule zu erhalten“, so Grobien.

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Am Freitag (11. September) werden die Petenten der Petition zur Auflösung des Szenetreffs „An der Piepe“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft angehört. Mehr als 2.000 Menschen haben die Petition unterstützt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert, ihre Anliegen ernst zu nehmen und insbesondere die Zukunft des heutigen Standorts ergebnisoffen zu prüfen.