Grobien: Wissenschaftsstandort Bremen stärken statt schwächen

Zur Unterfinanzierung der Hochschule Bremen
Susanne Grobien
„Die Politik fordert von der Hochschule exzellente Lehr- und Forschungsleistungen, stellt ihr aber die dafür notwendigen finanziellen Mittel nicht zur Verfügung“, bringt es Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auf den Punkt. Diskussionsauslöser dafür ist der vom Senat geplante Konsolidierungsplan für die Hochschule Bremen. Statt den vereinbarten Wissenschaftsplan 2025 umzusetzen und die monetäre Ausstattung der Hochschule schrittweise an den Bundesdurchschnitt anzupassen, steht jetzt ein Sparkurs an, der den bereits beschlossenen Zuwachs an Lehrpersonal im Ungewissen lässt. „Eine Unterfinanzierung der Hochschule Bremen wird negative Auswirkungen auf den Wissenschaftsstandort haben“, befürchtet Grobien. „Der stattfindende Prozess der Internationalisierung der Hochschule wird so gefährdet. Bürgermeister Andreas Bovenschulte muss die auskömmliche Finanzierung, wie beschlossen, sicherstellen. Alles andere geht zu Lasten der Qualität für die Studierenden und Lehrenden.“ In der kommenden Sitzung des Wissenschaftsausschusses nach den Sommerferien, wird Susanne Grobien nachhaken und sich für eine verlässliche finanzielle Ausstattung der Hochschule Bremen einsetzen. „Oberstes Ziel muss es sein, die hohe Leistungsfähigkeit der Bremer Hochschule zu erhalten“, so Grobien.

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„Das ist eine schallende Ohrfeige für die unbekümmerte Verschuldungspolitik des Senats Bovenschulte“, erklärt Jens Eckhoff, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.

„Wenn Bildungssenator Mark Rackles eine verbesserte Personalsituation an den Schulen verkündet, gleichzeitig aber weiter Engpässe in Bremen-Nord einräumen muss, können wir uns mit dieser Bilanz nicht zufriedengeben“, erklärt Bettina Hornhues, Bremen-Norder Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Mitglied der städtischen Bildungsdeputation.