Averwerser: „Wir brauchen schnell klare Verhältnisse“

Zum Rücktritt von Bildungssenatorin Bogedan
Yvonne Averwerser

Bildungssenatorin Dr. Claudia Bogedan hat heute ihren Rücktritt zum Ende des Schuljahres angekündigt. Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Yvonne Averwerser, hält nun einen klaren Schnitt und somit ein sofortiges Ende des Dienstverhältnisses für notwendig.

„Wir waren in der Bildungspolitik nicht immer einer Meinung, trotzdem war der persönliche Umgang immer fair und offen. Dafür danke ich Frau Bogedan und bedaure persönlich ihren Rücktritt,“ erklärt Yvonne Averwerser. Dennoch ist ihr Rücktritt konsequent, denn den andauernden Uneinigkeiten der rot-rot-grünen Koalition in der Bildungspolitik vermochte Bildungssenatorin Bogedan sich offenbar nicht länger auszusetzen.

„Allerdings muss das Dienstverhältnis nun umgehend beendet werden, denn die Unterschriften einer Senatorin auf Abruf sind ab dem heutigen Tag nicht mehr viel wert. Zudem werden zukunftsweisende Projekte und wichtige Entscheidungen erfahrungsgemäß in den letzten Monaten eines auslaufenden Dienstes auch nicht mehr auf den Weg gebracht“, meint Averwerser. „Stillstand und ein bloßes Verwalten der Ausgangslage kann sich Bremen angesichts der immensen Herausforderungen aber keinesfalls erlauben. Bürgermeister Bovenschulte und Frau Bogedan müssen jetzt für klare Verhältnisse sorgen, damit die Bildungspolitik in Bremen die Chance auf einen Neuanfang hat.“
 

Letzte News

Alle News

Die Abschiebeoffensive des Senats bleibt bislang vor allem eine Ankündigung: Die Zahl der Abschiebungen stagniert, während gleichzeitig immer mehr Menschen in Bremen ausreisepflichtig sind. Bis zum 30. Juni 2026 wurden 56 Abschiebungen erfolgreich durchgeführt, 72 scheiterten. Im gesamten Jahr 2025 waren es 111 erfolgreiche Abschiebungen.

Am Freitag (11. September) werden die Petenten der Petition zur Auflösung des Szenetreffs „An der Piepe“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft angehört. Mehr als 2.000 Menschen haben die Petition unterstützt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert, ihre Anliegen ernst zu nehmen und insbesondere die Zukunft des heutigen Standorts ergebnisoffen zu prüfen.