Zeimke: „Eigenständigkeit von Radio Bremen steht nicht zur Debatte“

Diskussion über Öffentlich-rechtlichen Rundfunk
Simon Zeimke

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich auf der CSU-Klausurtagung zu Sparplänen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks geäußert und fordert die Abschaffung Radio Bremens und seine Integration in den Norddeutschen Rundfunk (NDR). Dazu stellt Simon Zeimke, medienpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, klar: 

„Die Eigenständigkeit Radio Bremens steht nicht zur Debatte. Regionale, fundierte und gut recherchierte Informationen bilden ein Gegengewicht zu vermehrten Filterblasen und Fakenews. Öffentlich-rechtliche Programme, wie Radio Bremen (Hörfunk und Fernsehen), sind wesentlicher Teil unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Ihre Vielfalt weiter einzuschränken wäre ein absolut falsches Signal. Radio Bremen befindet sich bereits seit Jahren auf einem soliden Konsolidierungskurs. Zudem kooperiert Radio Bremen engmaschig mit dem NDR zusammen, weitere nennenswerte Einsparungen durch eine Zusammenlegung wären demnach gar nicht zu erwarten. Würden andere Anstalten im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk sich an Radio Bremen orientieren, bräuchten wir über Gebührenerhöhungen wohl nicht diskutieren. Zum Kräfteverhältnis: Der Bayerische Rundfunk könnte das Finanzvolumen von Radio Bremen einsparen, ohne das es jemand merken würde.“

Letzte News

Alle News

„Das ist eine schallende Ohrfeige für die unbekümmerte Verschuldungspolitik des Senats Bovenschulte“, erklärt Jens Eckhoff, haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bremen.

„Wenn Bildungssenator Mark Rackles eine verbesserte Personalsituation an den Schulen verkündet, gleichzeitig aber weiter Engpässe in Bremen-Nord einräumen muss, können wir uns mit dieser Bilanz nicht zufriedengeben“, erklärt Bettina Hornhues, Bremen-Norder Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion und Mitglied der städtischen Bildungsdeputation.