„Rassismus und Frauenfeindlichkeit sind nicht tolerierbar“

Lübke:
Rassistische und frauenfeindliche Vorwürfen gegenüber der Bremer Berufsfeuerwehr
Marco Lübke

Marco Lübke

Zu den heute bekanntgewordenen fremden- und frauenfeindlichen Vorfällen innerhalb der Berufsfeuerwehr in Bremen äußert sich Marco Lübke, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion in Bremen: 


„Die Vorstellung, dass Feuerwehrbeamte rassistischem und frauenfeindlichen Gedankengut anhängen und in ihrem Arbeitsalltag nach solchen Kriterien handeln, anstatt vorbehaltlos Menschen in Not zu helfen, verursacht in mir Abscheu und Wut. Rassismus und Frauenfeindlichkeit oder gleich welch anderer Art der Herabwürdigung und Beleidung sind in keiner Weise hinnehmbar, erst recht nicht durch, auf die Bremer Landesverfassung vereidigte, Beamtinnen und Beamte. Umfassende Ermittlungen müssen jetzt für Klarheit und Aufklärung sorgen. Es geht darum die „schwarzen Schafe“ sofort ohne Kompromisse zu identifizieren und gegebenenfalls zu sanktionieren, um so Schaden von der gesamten Berufsfeuerwehr abzuwenden. Beamtinnen und Beamte, die Tag für Tag ihren für die Gemeinschaft so wichtigen Dienst leisten, gilt es in diesem Fall zu schützen und einen pauschalen Generalverdacht von den Einsatzkräften abzuwenden. Das Vertrauen in diese so wichtige Hilfeleistungs- und Rettungsorganisation und Institution der staatlichen Daseinsfürsorge darf nicht dauerhaft leiden. In diesem Sinne muss ohne Hysterie und Vorverurteilung, aber gleichzeitig mit allem Nachdruck ermittelt und konsequent eingeschritten werden. Die CDU-Fraktion setzt sich für eine Sondersitzung der Innendeputation ein und fordert weitere Aufklärung. Innensenator Mäurer muss die zuständige Deputation umgehend, noch in dieser Woche umfassend zu den Vorwürfen und dem Aktuellen Stand der Ermittlungen informieren.“
 

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