Röwekamp:

„Pflegekräfte müssen endlich honoriert werden“

Zur Prämie für Pflegekräfte in der Corona-Krise
CDU Bremen Fraktion Pflegekräfte müssen endlich honoriert werden

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp und der Landesvorsitzende der CDU Carsten Meyer-Heder wollen auch für Bremer Pflegekräfte eine Prämienzahlung, die ihren außerordentlichen Einsatz in der Corona-Krise honoriert. In einem Brief richten sie ihre Forderungen an Bürgermeister Andreas Bovenschulte.
 
„Unsere Pflegekräfte stellen die persönliche Gefährdung pflichtbewusst hinter den Dienst an der Allgemeinheit“, sagt Carsten Meyer-Heder. „Dafür wollen und müssen wir uns bedanken.“ Und Thomas Röwekamp ergänzt: „In dieser Krise zeigt sich, auf welche Berufe wir als Gesellschaft wirklich angewiesen sind. Wir müssen endlich honorieren, was Pflegekräfte leisten – akut, aber auch über die Krise hinaus.“
 
Die Bremer CDU begrüßt daher den Vorschlag Markus Söders, Pflegekräften in Bayern eine Sofortprämie von 500 Euro auszuzahlen, und fordert dies auch für Bremen. In einem Brief an Bürgermeister Andreas Bovenschulte formulieren Röwekamp und Meyer-Heder: „Beifall allein reicht nicht. Um zumindest ein bescheidenes Zeichen unserer Dankbarkeit zu setzen, möchten wir Sie bitten, dem Beispiel des Freistaates Bayern zu folgen und den Pflegekräften auch in Bremen eine Bonuszahlung in Höhe von zumindest 500 Euro sowie freies Essen und freie Getränke in ihren Einrichtungen zu gewähren.“
 
Grundsätzlich fordern Meyer-Heder und Röwekamp bereits seit Tagen, Regierungsprogramme schnell und unbürokratisch umzusetzen – auch dazu ist bereits ein Brief an den Bürgermeister ergangen. Ebenso sei die nun geforderte Maßnahme zur Stärkung und Anerkennung gedacht und dürfe nicht im Gegenteil Enttäuschung aufgrund uneingelöster Versprechen erzeugen.
 
Außerdem müsse auch über die Krise hinaus die Debatte zur Stärkung der Pflege geführt und zur Verbesserung der Strukturen zugunsten der Pflegekräfte geführt werden. „Das gilt auch für alle weiteren Beschäftigten in den Krankenhäusern und den Senioren- und Pflegeheimen unseres Landes,“ so Röwekamp und Meyer-Heder.

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