Neumeyer: „Vegesacker Hafen nicht im Stich lassen“
„Die Hafenbrücke ist weit mehr als nur eine Überquerung. Sie ist eine Lebensader für den Vegesacker Hafen“, erklärt Silvia Neumeyer, Abgeordnete der CDU-Bürgerschaftsfraktion aus Bremen-Nord. Die überraschende und auf unbestimmte Zeit ausgesprochene Schließung der maroden Hafenbrücke in Bremen-Vegesack sorgt für Unverständnis. „Wenn Traditionsschiffe wie die BV2 Vegesack oder der Rettungskreuzer verschwinden, verliert Vegesack ein Stück seiner maritimen Identität. Der Standort braucht endlich eine belastbare Perspektive. Die Betreiber historischer Schiffe dürfen nicht die Leidtragenden politischer Untätigkeit werden“, so Neumeyer.
Die CDU-Fraktion fordert, dass die zuständige Wirtschaftssenatorin Vogt schnellstmöglich Transparenz schafft über den aktuellen Zustand, den möglichen Rückbau, aber auch über konkrete Alternativen für betroffene Schiffe. Nur so lässt sich verhindern, dass weitere Akteure aus Vegesack abwandern. Die CDU-Fraktion hat dazu eine Berichtsbitte für die kommende Deputation für Wirtschaft (27. August 2025) eingereicht.
Theresa Gröninger, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, ergänzt: „Die kaputte Brücke ist ein trauriges Beispiel für den Zustand öffentlicher Infrastruktur. Jetzt rächt sich, dass jahrelang keine dauerhafte Lösung angestrebt wurde. Für uns ist klar: Die Wirtschaftsförderung muss umgehend mit den Beteiligten vor Ort, mit den Vereinen, den Schiffsbetreibern, den Anrainern, eine tragfähige Lösung entwickeln. Wir erwarten eine klare Aussage darüber, wie es weitergeht und vor allem: bis wann. Ein monatelanges Hinhalten ohne Strategie wäre ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich seit Jahren für den Hafen engagieren.“
Die CDU-Fraktion setzt sich weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt des maritimen Erbes in Bremen-Nord ein. Ein weiterer Substanzverlust an diesem historisch und touristisch bedeutsamen Ort für Vegesack darf nicht passieren.