„Auf-Wiedersehen statt Lebewohl“

Vom Bruch:
Zum Brexit-Day
CDU Bremen Fraktion Dr. Thomas vom Bruch

Dr. Thomas vom Bruch

Heute um Mitternacht ist es soweit: Großbritannien verlässt die Europäische Union. Nach jahrelangem zähen Hin-und-Her wird der Austritt nun Realität. „Der Brexit ist ein historischer Irrtum und wird nur Verlierer haben. Auch Bremen verliert im Rahmen der Europäischen Staatengemeinschaft einen wichtigen Partner und Freund. Die Europäische Idee, die Frieden und Wohlstand seit mehr als 70 Jahren sichert, erleidet einen Rückschlag. Herbeigeführt durch populistische Parolen, die ein Land gespalten haben in EU Gegner und Befürworter.

Populisten, die durch das Schüren von Vorurteilen und das Verdrehen von Fakten ein politisches Klima geschaffen und Meinung gemacht haben. Schon jetzt erkennbar, zu Lasten kommender Generationen. Die Europäische Union muss darauf gemeinsame Antworten finden, und sie wird es, denn: Die Europäische Union ist insgesamt eine Erfolgsgeschichte und ihre Entwicklung bleibt ein zentrales Anliegen der Politik in Deutschland und Bremen. Der Brexit gibt daher auch bei uns noch mal Anlass, sich gegen jede Form von Nationalismus und Populismus mit aller Kraft zu wenden. Jetzt aber gilt es den Blick nach vorne zurichten, um eine europäisch-britische Zusammenarbeit schnellst- und bestmöglich vertraglich, im Interesse aller, neu zu regeln“, sagt Dr. Thomas vom Bruch, europapolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion.

Nach dem mühevollen Austrittsprozess folgen jetzt weitere Verhandlungen. Innerhalb der Übergangsphase von elf Monaten, die ab morgen beginnt, muss z.B. ein Freihandelsabkommen erarbeitet werden.  „Ich wünsche mir eine Regelung innerhalb der Frist ohne Verlängerung des Übergangzeitraums. Es wird eine neue Form der Partnerschaft geben. Dennoch bleibt das Vereinigte Königreich weiterhin auch politisch Bestandteil von Europa. Der Weg für eine erneute Mitgliedschaft bleibt den Briten immer offen. So ist es für uns und für den Moment nur ein Auf-Wiedersehen statt ein Lebewohl“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende vom Bruch.

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