Drohende Schließung des Findorffer Kinderhauses Fin Kids
Sandra Ahrens, kinderpolitische Sprecherin

Auch durch mangelndes Interesse der SPD-geführten Bildungsbehörde am Engagement privater und freigemeinnütziger Träger der frühkindlichen Bildung droht dem Kinderhaus Fin Kids zum Herbst die Schließung. Sandra Ahrens, kinderpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, kritisiert SPD-Senatorin Sascha Aulepp für ihre starre Haltung: „Das drohende Ungemach für die Kita in Trägerschaft der Hans-Wendt-Stiftung reiht sich nahtlos ein in die Schwierigkeiten privater und freigemeinnütziger Betreiber von Krippen und Kitas mit der Bildungsbehörde. Denn einerseits nimmt Senatorin Aulepp die von Kirchen, Stiftungen und Unternehmen geschaffenen Krippen- und Kitaplätze zur Verbesserung ihrer eigenen Statistik dankend an. Wenn es aber darum geht, die Träger aber auch bei der Instandhaltung und dem Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen, dann reagiert sie kühl und abweisend. So kann es nicht weitergehen. Das Dach des Kinderhauses Fin Kids muss zwingend repariert werden, sonst droht der Einrichtung zum Herbst die Schließung und rund hundert Kinder stehen auf der Straße. 

Mitarbeiter haben Angst, zu einem anderen Arbeitgeber wechseln zu müssen oder orientieren sich gleich nach Niedersachsen um. Ein Unding, wenn man bedenkt, dass das Problem durch die veraltete Finanzierung von Kitaplätzen durch die Behörde selbst verursacht wurde. Jetzt ist noch Zeit, das Unheil abzuwenden. Die Bildungsbehörde muss sich wohlwollend mit der Hans-Wendt-Stiftung als Eigentümerin und der gemeinnützigen Betreibergesellschaft zusammensetzen, um eine Lösung zu finden. Und zwar so, dass die Behörde mehr als nur mit leicht aufgewärmten Worten reagiert. Der Fall Fin Kids reiht sich nahtlos in eine systematische Distanz der Bildungsbehörde zu privaten und freigemeinnützigen Engagements in der frühkindlichen Bildung ein. Damit muss Schluss sein. Wir sind durch die jahrzehntelange SPD-Ideologie in einer völlig prekären Lage und sind auf jede gute Hilfe im Bereich der Kitas angewiesen. Und an der Qualität der Arbeit bei den Fin Kids besteht nach meiner Kenntnis keinerlei Zweifel.“

Hintergrund ist ein jahrelanger Streit der Bildungsbehörde mit freigemeinnützigen Institutionen mit Immobilien, in denen sie durch selbstständige Tochtergesellschaften Kindertageseinrichtungen betreiben lassen. Die senatorische Behörde verweigert in dem Fall Refinanzierungen oder anteilige Zuschüsse, wenn ortsübliche Mietverträge zwischen den Akteuren geschlossen werden. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion wird das Thema in der Bildungsdeputation kritisch begleiten.

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