Lübke: „Fußballbegeisterung in Bremen schaffen“

Public Viewing zur Fußball-Europameisterschaft der Männer – Bundesrat lockert Lärmschutz
Public Viewing Menschenmenge mit Deutschlanfahnen

„Auch in Bremen sollten unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse zur Fußball- Europameisterschaft der Männer im eigenen Land stattfinden. Wir wollen die Menschen zusammenbringen und es ihnen ermöglichen, in friedlicher Atmosphäre zu jubeln und zu feiern“, findet Marco Lübke, sportpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Er fordert den Senat Bovenschulte auf, die bisherige Entscheidung, kein öffentliches Public Viewing zur Euro 2024 in Bremen anzubieten, zu überdenken. „Gerade nach den herausfordernden Zeiten, die wir alle erlebt haben, ist es wichtig, wieder Momente des Zusammenhalts und der Freude zu erleben. Ein Public Viewing bietet die perfekte Gelegenheit dazu“, so Lübke.

Der Bundesrat hat am Freitag (17. Mai 2024) in seiner Sitzung eine Verordnung zur temporären Lockerung des Lärmschutzes verabschiedet. Dadurch ist Public Viewing bis in die Nacht möglich. Auch Bremen hat dem zugestimmt. „Rund vier Wochen vor dem Turnier laufen in anderen Städten bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren und die Vorfreude steigt. Nur in Bremen stehen die Fans und Gäste vor leeren Plätzen und müssen sich ein mögliches Sommermärchen allein anschauen“, kritisiert Lübke. 

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Die Abschiebeoffensive des Senats bleibt bislang vor allem eine Ankündigung: Die Zahl der Abschiebungen stagniert, während gleichzeitig immer mehr Menschen in Bremen ausreisepflichtig sind. Bis zum 30. Juni 2026 wurden 56 Abschiebungen erfolgreich durchgeführt, 72 scheiterten. Im gesamten Jahr 2025 waren es 111 erfolgreiche Abschiebungen.

Am Freitag (11. September) werden die Petenten der Petition zur Auflösung des Szenetreffs „An der Piepe“ im Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft angehört. Mehr als 2.000 Menschen haben die Petition unterstützt. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert, ihre Anliegen ernst zu nehmen und insbesondere die Zukunft des heutigen Standorts ergebnisoffen zu prüfen.