Installateurin statt Influencerin: Handwerk muss weiblicher werden!

Zum Internationalen Frauentag
Eine Schreinerin bei der Arbeit

„Ein Girls-Day im Jahr reicht nicht aus“, findet Kerstin Eckardt, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Den Internationalen Frauentag am Freitag (8. März) nimmt sie zum Anlass neben den wichtigen Themen wie Equalpay sowie Geschlechtergerechtigkeit bei der Care-Arbeit ebenfalls auf die Unterrepräsentation von Frauen im Handwerk hinzuweisen. „Fernab aller Geschlechterklischees benötigen wir ein Umdenken in Schule, bei Eltern und in der Gesellschaft, um junge Frauen von einer Ausbildung in einem handwerklichen Beruf zu begeistern. Und damit meine ich nicht nur die Lehre in einem Friseurbetrieb, sondern in einer Dachdeckerei oder Lackiererei. Von den Meisterprüfungen, die in Bremen in den Jahren 2018 bis 2020 abgelegt worden ist, war nur jede 17. von einer Frau. Das Handwerk muss weiblicher werden“, so Eckardt.

Dazu ergänzt aus wirtschaftspolitischer Sicht Theresa Gröninger, Fraktionssprecherin für den Bereich: „Wir brauchen ein Alle-Frau-an-Deck-Manöver: Der Fachkräftemangel schlägt gravierend im Handwerk durch. Es ist nicht nur Aufgabe der handwerklichen Betriebe, ihre Berufe für Frauen attraktiv zu machen. Wir müssen schon in den Schulen das Gestaltende, die Umsetzungsmöglichkeiten sowie die Entwicklungschancen in den Fokus einer handwerklichen Ausbildung nehmen und zeigen, dass Installateurin ein zukunftsfähigerer Beruf ist als Influencerin.“

Letzte News

Alle News

Die heutige Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Staatsräte-Affäre hat neue Widersprüche im Fall Vogt/Wiebe offengelegt. Unter anderem wurde der Fraktionsvorsitzende der Linken, Nelson Janßen, zu seiner Rolle in dem Komplex befragt.

Am Dienstag wurde die Entscheidung des Bundesministeriums der Verteidigung verkündet, weitere 16 A400M-Transportflugzeuge zu bestellen. Der A400M bildet das Rückgrat des schweren Lufttransports der Bundeswehr.