Dr. Yazici: „Fassadenbegrünung bringt keinen einzigen Quadratmeter Wohnraum“

Grüne planen neue Bauauflagen
Außenansicht von einem Wohngebäude mit Balkonen

„Erst blockieren die Grünen seit Monaten dringend notwendige Reformen am Bremer Standard, jetzt wollen sie auch noch ein neues Regelwerk samt Beirat einführen. Das zeigt: Die Grünen haben endgültig den Bezug zur Realität verloren“, kritisiert Dr. Oğuzhan Yazici, baupolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die neueste Initiative der Grünen für ein weiteres Regelwerk zur Fassadenbegrünung. 

Statt pragmatischer Lösungen für mehr Wohnraum verlieren sich die Grünen aus Sicht der CDU-Fraktion in ideologischen Detailverliebtheiten und wachsender Bürokratie. Bremen braucht schnellere Genehmigungen, mutige Vereinfachungen, keine neuen Gremien, Beiräte und Gutachterprozesse, die Bauwillige entmutigen. Die geplante neue Umbau-Behörde bedeute nicht nur Kostensteigerung, sondern sende ein klares Signal an Bauherren: Nicht Förderung steht im Vordergrund, sondern Kontrolle. „Während der Wohnungsmarkt ächzt, wollen die Grünen Fassadenpflanzen priorisieren“, erklärt Yazici. „Für uns ein Nebenschauplatz ohne messbaren Effekt. Familien und Studierende suchen verzweifelt Wohnraum, die Grünen bieten ihnen Efeu. Dabei inszenieren sie sich als Vordenker des nachhaltigen Bauens, in Wahrheit betreiben sie ein Bauverhinderungsprogramm mit mehr Hürden im Behördendschungel. Fassadenbegrünung kann im Sinne des Klimaschutzes sinnvoll sein, aber sie ersetzt keinen einzigen Quadratmeter Wohnraum. Wer in Zeiten akuter Wohnungsnot Nebenthemen priorisiert, sendet die falschen politischen Signale“, so Yazici. 

Letzte News

Alle News

Die Antwort des Senats auf eine Große Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion (Drs. 21/2076) offenbart anhaltende Personalengpässe in der JVA Bremen. Obwohl die Ausbildungskapazitäten seit Jahren „voll ausgeschöpft“ sind, besteht weiterhin Personalbedarf.

Bundesweite Protestaufrufe für den 31. Oktober, auch in Bremen, geben Anlass zur Sorge vor gewalttätigen Ausschreitungen. Die Mobilisierung in den sozialen Netzwerken orientiert sich erkennbar an den Protesten in Frankreich, die zuletzt von schwerer Gewalt begleitet wurden.