Dr. Winter: „Senat Bovenschulte liefert nicht“

Große Anfrage: CDU-Fraktion fragt nach Bilanz von Rot-Rot-Grün
Dr. Wiebke Winter

„Der Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün hatte von Anfang an keine klare Linie. Er war eine Wunschliste ohne Prioritäten, ohne Zeitpläne und ohne solide Finanzierung. Jetzt zeigt sich schwarz auf weiß: Der Senat Bovenschulte ist mit seinen eigenen Ankündigungen überfordert“, kommentiert Dr. Wiebke Winter, Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Ein internes Senatspapier bescheinigt, dass rund 120 Vorhaben nach zwei Drittel der Legislaturperiode nicht umgesetzt sind. Besonders bei den Kernbereichen Innere Sicherheit, Mobilität, Bildung und Bau bleiben zentrale Versprechen auf der Strecke. „Bei den großen und wichtigen Fragen kommt diese Koalition nicht voran. Beim Polizeigesetz ist sie zerstritten, beim Ausbau von Gewerbeflächen blockiert sie sich selbst und wir erleben immer wieder parteiideologisches Klein-Klein“, so Winter. 

Die CDU-Fraktion hat dazu passend bereits am vergangenen Montag (26. Januar 2026) eine Große Anfrage mit dem Titel „Versprochen. Beschlossen. Nicht geliefert? – Bilanz des Senats Bovenschulte zum Koalitionsvertrag 2023–2027“ in die Bremische Bürgerschaft eingebracht. Sie verlangt eine vollständige, zahlen- und faktenbasierte Bilanz: Was wurde versprochen? Was wurde beschlossen? Was wurde geliefert, und was eben nicht?

„Der Senat Bovenschulte darf sich nicht länger hinter allgemeinen Verweisen auf schwierige Rahmenbedingungen verstecken. Wer regiert, muss liefern. Mit unserer Großen Anfrage verlangen wir Klarheit: über Zielabweichungen, Verantwortlichkeiten, Zeitpläne und Finanzierung. Die Menschen in Bremen haben Anspruch auf Ehrlichkeit darüber, was dieser Senat leistet, und wo er scheitert.“

Letzte News

Alle News

Die heutige Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Staatsräte-Affäre hat neue Widersprüche im Fall Vogt/Wiebe offengelegt. Unter anderem wurde der Fraktionsvorsitzende der Linken, Nelson Janßen, zu seiner Rolle in dem Komplex befragt.

Am Dienstag wurde die Entscheidung des Bundesministeriums der Verteidigung verkündet, weitere 16 A400M-Transportflugzeuge zu bestellen. Der A400M bildet das Rückgrat des schweren Lufttransports der Bundeswehr.