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10.04.2018
CDU fordert reibungslose Notfallaufnahme in Kliniken
Notfallaufnahmen überlastet
Angesichts der öffentlich bekanntgewordenen Missstände bei der Notfallaufnahme fordert die CDU-Fraktion Aufklärung durch Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD). Der gesundheitspolitische Sprecher Rainer Bensch hat hierzu einen Fragenkatalog für die kommende Gesundheitsdeputation eingereicht. „Die Notfallaufnahmen sind für Notfälle da, bei denen keine Zeit verloren gehen darf. Es muss deshalb alles dafür getan werden, damit die Notfallaufnahme an Kliniken reibungslos funktioniert.
Rainer Bensch
Engpässe sind nicht akzeptabel, wenn es mitunter um Menschenleben geht“, macht Bensch klar. Er wolle  insbesondere Auskunft darüber, nach welchen Kriterien Engpässe in den Notfallaufnahmen über das System Ivena gemeldet werden und was beispielsweise passiere, wenn ein Rettungswagen dennoch einen Patienten in eine als voll belegt gemeldete Notfallaufnahme bringt. „Den Gedanken, dass ein Rettungswagen auf der Suche nach einer freien Notfallambulanz herumirrt, finde ich unerträglich“, sagt der gesundheitspolitische Sprecher.
Bensch fordert zudem, die Notfallversorgung in Bremen insgesamt auf den Prüfstand zu stellen und die sogenannten Portalpraxen auszuweiten. „Ich bin besorgt über die immer wiederkehrenden Meldungen zu Engpässen.  Die Versorgung muss zu jeder Tages- und Nachtzeit sichergestellt sein“, stellt der CDU-Abgeordnete klar. Ihm sei bewusst, dass die Notfallaufnahmen immer häufiger überlastet seien, weil ein nicht unerheblicher Teil der Patienten aus medizinischer Sicht kein Notfall sei und statt in der Rettungsstelle besser in einer ambulanten Praxis behandelt werden könnte. Um die Arbeit und Versorgung in den Notfallaufnahmen dadurch nicht unnötig zu lähmen, wirbt Bensch deshalb dafür, den Ausbau und die Präsenz der Portalpraxen voranzutreiben. In Portalpraxen entscheidet fachkundiges Personal, ob ein Patient sofort in der Notaufnahme behandelt werden muss oder keine Behandlungsdringlichkeit besteht. Dann sollen die Patienten in von niedergelassenen Ärzten betriebenen Notdienstpraxen behandelt werden, die an das Krankenhaus angeschlossen sind. „Bisher dürfen diese angeschlossenen Praxen aber nur außerhalb der normalen Sprechzeiten öffnen. Das ist für mich unverständlich. Ich wäre sehr dafür diese Praxen auch zu den regulären Sprechzeiten zu öffnen, um die Ambulanzen durchgehend zu entlasten“, so Bensch. Schleswig-Holstein habe bereits einen entsprechenden Antrag in den Bundesrat eingebracht, den Bremen unterstützen könne.



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