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22.06.2017
Bensch: Rettungsstellen entlasten, Notfallversorgung sicherstellen
Beschluss der gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen
Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Rainer Bensch, fordert die zunehmend überlastete Notfallversorgung der Kliniken zu entlasten und stattdessen den Ausbau sogenannter Portalpraxen stärker voranzutreiben. Einen entsprechenden Beschluss haben die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen auf ihrer Tagung in Berlin gefasst.
Rainer Bensch
Bensch: „Uns haben in den vergangenen Monaten immer wieder Hilferufe aus den Bremer Kliniken erreicht, die über Überlastung ihrer Notaufnahme klagen. Denn ein nicht unerheblicher Teil der Patienten ist aus medizinischer Sicht kein Notfall und könnte statt in der Rettungsstelle besser in einer ambulanten Praxis behandelt werden.“ Gleichzeitig seien die Patienten, die fälschlicherweise in der Notaufnahme behandelt würden,  auch eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Kliniken.

Der erste Schritt sei die Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. „Nur wer weiß, was ist ein Notfall und was nicht, fühlt sich sicher. Diese Informationen müssen noch zielgerichteter verbreitet werden. Denn in Bremen sind es häufig  nicht deutschsprachige Menschen, vor allem Flüchtlinge, die  in die Notaufnahme kommen. Sie wissen nicht, wohin sie sonst gehen sollen“, macht Bensch deutlich.

Das allein werde den Notaufnahmen in den Kliniken jedoch nicht ausreichend Entlastung bringen, um sich um die wirklich schweren Notfälle zu kümmern. Der gesundheitspolitische Sprecher appelliert deshalb an den Bremer Senat in den Dialog mit der Kassenärztliche Vereinigung zu treten, um den Ausbau der sogenannten Portalpraxen aktiv voranzutreiben. In Portalpraxen entscheidet fachkundiges Personal, ob ein Patient sofort in der Notaufnahme behandelt werden muss oder keine Behandlungsdringlichkeit besteht. Dann sollen die Patienten in von niedergelassenen Ärzten betriebenen Notdienstpraxen behandelt werden, die an das Krankenhaus angeschlossen und auch an sprechstundenfreien Tagen im Dienst sind. Die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen fordern in ihrer Berliner Erklärung dafür  eine bessere finanzielle Förderung von Portalpraxen, den Abbau bürokratischer Hindernisse bei der Einrichtung sowie angemessene Vergütungsregelungen.

Um Portalpraxen auch in Bremen flächendeckend zu eröffnen, ist laut Rainer Bensch die Fertigstellung des Teilersatzneunbaus am Klinikum Bremen Mitte von großer Bedeutung. „Damit Krankenhäuser Portalpraxen eröffnen, brauchen sie Planungssicherheit und die baulichen Voraussetzungen. Die Verzögerungen beim TEN, die sich nun über vier Jahre hinziehen, sind da kontraproduktiv.“ Die jetzige Kindernotaufnahme in der Professor-Hess-Kinderklinik biete nicht ausreichend Raum für eine Portalpraxis.

Weitere Beschlusspunkte der gesundheitspolitischen CDU/CSU-Sprechertagung entnehmen Sie bitte der anliegenden Berliner Erklärung.



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