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03.02.2015
Rainer Bensch: Engpässe in Entbindungsstationen sind ein fatales Signal
CDU-Fraktion fordert übergreifendes Geburtshilfekonzept
Angesichts der Unterversorgung im Bereich der Geburtshilfe fordert die CDU-Fraktion von Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse, ein übergreifendes Geburtshilfekonzept vorzulegen. „Es ist aus unserer Sicht ein fatales Signal, wenn hochschwangere Frauen von einem Krankenhaus ins nächste geschickt werden. Mehr noch: Es ist das Gegenteil von familienfreundlicher Politik“, warnt Rainer Bensch, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Wenn Bremen Oberzentrum für Gesundheit bleiben wolle, müsse dafür gesorgt werden, dass ausreichend Kapazitäten vorgehalten werden.
Rainer Bensch
Die CDU-Fraktion bereite deshalb einen Antrag mit der Forderung vor, ein Gesamtkonzept für die Geburtshilfe im Land Bremen vorzulegen, das die Versorgungsengpässe sofort behebt. „Dazu gehört auch, dass die rot-grüne Landesregierung den Krankenhäusern die notwendigen Investitionsmittel zur Verfügung zu stellt, um den Ausbau von Kreißsälen ermöglichen. Denn es fehlt den Häusern nicht an Betten, sondern an Kreißsälen“, bekräftigt Bensch. Es gelte, dies im Rahmen der Landeskrankenhausplanung abzusichern. Zudem kritisiert die CDU die zu niedrigen Fallpauschalen für Entbindungen. Dadurch rechnen sich für viele Krankenhäuser Geburten nicht. „Wir erwarten vom Gesundheitssenator, dass er sich auf Bundesebene dafür einsetzt, dass die Fallpauschalen für die Geburtshilfe erhöht werden“, so Bensch.

Nach Ansicht des CDU-Abgeordneten sind die aktuellen Versorgungsengpässe Beleg dafür, dass die Schließung der Entbindungsstation nach dem Hygieneskandal am Klinikum Bremen Mitte (KBM) im Jahr 2011 bis heute nicht ausreichend kompensiert wurde. „Schon damals kam es durch schlechtes Informationsmanagement der damaligen SPD-Gesundheitssenatorin zu erheblichen Problemen bei der Versorgung von Frühchen und im Bereich der Geburtshilfe. Wir haben dies bereits 2012 durch eine Anfrage thematisiert, aber die Probleme bestehen offenkundig nach wie vor“, so Bensch. Hinzu kämen steigende Geburtenzahlen: 2013 wurden in Bremen etwa 1.000 Kinder mehr entbunden als im Vorjahr. „Eigentlich eine tolle Nachricht. Gerade deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass die jetzige Situation junge Paare und Familien verunsichert oder gar Schwangere in Gefahr bringt“, betont der gesundheitspolitische Sprecher.




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