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25.07.2014
Thomas Röwekamp: „Böhrnsen muss weiteren Schaden von Bremen abwenden!“
DFB entzieht Bremen Länderspiele
Als Reaktion auf den heutigen Beschluss des DFB-Präsidiums, Bremen die Austragung des EM-Qualifikationsspiels gegen Gibraltar zu entziehen, fordert der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Röwekamp: „Bürgermeister Jens Böhrnsen muss den Schnellschuss seines Senats sowie das Verfahren rund um die Kostenbeteiligung an Polizeieinsätzen durch die DFL bei Fußballspielen sofort stoppen. Nur so lässt sich der bereits entstandene, enorme Imageschaden für unsere Stadt verringern.“
Der durch rot-grün getriebene Alleingang Bremens verstoße gegen jegliches Solidaritätsgebot unter den Bundesländern und gegen Vereinbarungen der Innenminister, die eine verstärkte Zusammenarbeit mit der DFL, dem DFB und den Vereinen vorsehen. „Herr Böhrnsen steht für das Ansehen Bremens in der Verantwortung, den Dialog mit den Ländern und dem DFB zu suchen“, so Röwekamp. Der DFB reagiert mit seiner heutigen Entscheidung auf einen Beschluss der rot-grünen Bremer Landesregierung. Dieser sieht vor, die DFL noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen zu beteiligen.

Der innenpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Wilhelm Hinners, warnt neben dem erheblichen Imageschaden für Bremen auch vor finanziellen Verlusten: „Rot-Grün und Innensenator Mäurer haben sich mit ihrem nicht durchdachten Vorstoß ein Eigentor geschossen. Länderspiele haben eine große Sogwirkung und sind ein bedeutender Faktor für die Außenwirkung einer Großstadt. Mit ihrem Wegfall verlieren Wirtschaft und Tourismus in Bremen eine wichtige finanzielle Einnahmequelle.“ Zudem leide auch der Bremer Haushalt unter dem Alleingang. „Über seine ‚David gegen Goliath’-Inszenierung hinaus scheint der Innensenator vergessen zu haben, dass die Stadt 50 Prozent der Anteile an der Bremer Weser-Stadion GmbH hält. Nach dem Umbau des Stadions wäre die Gesellschaft dringend auf zusätzliche Einnahmen durch Länderspiele angewiesen, um die Kosten abzufinanzieren. Diese fallen nun weg. Für die Stadt, die mit 10 Millionen Euro gebürgt hat, bedeutet das ein erhebliches finanzielles Risiko“, erläutert Hinners. Fraglich sei nach seiner Auffassung auch, ob Ulrich Mäurer (SPD) in seiner zusätzlichen Funktion als Sportsenator zukünftig noch das Vertrauen der Vereine und Verbände hat, nachdem er Bremen einen derartigen sportlichen Schaden zugefügt habe.


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