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12.05.2014
Qualitativ hochwertige Pflege durch gute Arbeitsbedingungen sichern
Die Pflege befindet sich bundesweit im Wandel. Auch das Land Bremen braucht Strategien, um die wachsenden Anforderungen in der Pflege zu bewältigen. Anlässlich des „Internationalen Tag der Pflegenden“ am 12. Mai 2014 erinnert der gesundheitspolitische CDU-Fraktionssprecher Rainer Bensch daran, wie wichtig die Gründung einer Pflegekammer für die mehr als 18.000 Pflegekräfte in Bremen und Bremerhaven ist.
„Der rot-grüne Senat hat bisher leider verhindert, dass das Pflegepersonal eine starke Stimme erhält und seine beruflichen Interessen in einer Pflegekammer bündelt. Viele wünschen sich jedoch, fachlich besser vertreten zu werden, als die Arbeitnehmerkammer dies leisten kann. Qualitative Pflege ist auch eine Frage guter Arbeitsbedingungen“, bekräftigt Bensch die CDU-Forderung. Eine Pflegekammer könne auch wichtige Aufgaben wie die Überwachung von Standards und Qualität in der Pflege übernehmen, was wiederum pflegebedürftigen Menschen zu Gute komme.

Nach Auffassung von Rainer Bensch würden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ebenfalls von der Einsetzung eines Pflegebeauftragten profitieren. „Damit hätten Betroffene endlich einen zentralen Ansprechpartner, zum Beispiel bei Fällen von Misshandlung. Gleichzeitig kann ein Pflegebeauftragter aber dafür sorgen, Impulse für mehr Qualität zu schaffen, indem er alle Akteure an einen Tisch bringt“, erläutert Bensch. Einen entsprechenden Antrag der CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte die rot-grüne Regierung im vergangenen Jahr jedoch abgelehnt.

Der „Internationale Tag der Pflegenden“ sollte auch zum Anlass genommen werden, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen. Das fordert Sigrid Grönert, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Die Pflegeoffensive des Senats von 2011 ist offensichtlich nach hinten losgegangen. Junge Menschen wurden auf Pflegeberufe aufmerksam gemacht und dann bitter enttäuscht, weil viel zu wenig Ausbildungsplätze zur Verfügung standen.“ Es sei bedauerlich, dass in 2013 nur weniger als die Hälfte der qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsplatz erhalten hätten. Dies war aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Fraktion vergangenen Jahres hervorgegangen.


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