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15.11.2019
Strohmann: „Brauchen jemanden, der fachübergreifend entscheidet“
Zur Bremer Innenstadtentwicklung
„Die Reaktion von Bürgermeister Bovenschulte gegen die Einsetzung einer Taskforce für die Bremer Innenstadt wundert mich und ist auch nicht zielführend“, reagiert Heiko Strohmann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, auf die Ablehnung aus dem Rathaus, eine Arbeitsgruppe, die die Entwicklung der City federführend vorantreibt und die gesamte Koordinierung der verantwortlichen Ressorts Bau und Wirtschaft übernimmt, einzusetzen. „Die Einzelhändler haben mit ihrer Kritik recht, wenn sie die bisherigen Abläufe, unübersichtlichen Zuständigkeiten und Trödelei bei der Innenstadtentwicklung beklagen und eine Taskforce fordern, schließlich sprechen sie aus jahrelanger Erfahrung. Erfahrung die Herrn Bovenschulte offensichtlich in diesem Fall fehlt“, erklärt Strohmann
Heiko Strohmann
Die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft für die Bremer Innenstadt fordert die CDU-Fraktion bereits seit mehreren Jahren. „Weil uns die Innenstadt wichtig ist werden wir dennoch nicht müde immer wieder aufs Neue ein Konzept zur Innenstadtentwicklung zu fordern. Die dringende Neugestaltung der Innenstadt mit allen Akteuren, besonders auch mit den privaten Investoren, kann nur gelingen wenn der Senat dabei verbindliche Leitlinien festlegt und es eine Stelle gibt, die fachübergreifend informieren und entscheiden kann“, so Heiko Strohmann.

Die CDU Fraktion fordert den Senat daher erneut auf, ein Konzept für die Innenstadt zu entwickeln. Ein entsprechender Antrag für die Bremische Bürgerschaft wird am kommenden Montag beraten. „In diesem fordern wir den Senat auf, sowohl städtebauliche als auch verkehrspolitische Aspekte in den Fokus zu nehmen. Zudem soll für die privatwirtschaftlich geplante City Galerie zeitnah mit einem umfassenden Bürgerbeteiligungsverfahren, mit Beteiligung der Beiräte Mitte, Östliche Vorstadt und der betroffenen Anlieger und Einzelhändler, gestartet werden. Die Ergebnisse müssen dann in das städtebauliche Konzept mit einfließen“, so Strohmann abschließend.



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