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02.05.2019
Sanierungsbedarfe der Sporthallen sind nur die Spitze des Eisbergs
CDU-Fraktion fordert Perspektive für Schul- und Vereinssport
In der Deputation für Sport am 30. April wurde bekannt, dass die Klima- und Lüftungsanlagen in den Sporthallen der Universität Bremen defekt sind. Aus diesem Grund werden die Hallen für Zuschauer auf unbestimmte Zeit gesperrt. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Marco Lübke:

„Die Nachricht, von der Sperrung der Sporthallen zeigt, dass die bislang bekannten Sanierungsbedarfe nur die Spitze des Eisbergs sind.
Marco Lübke
Die CDU-Fraktion hat gemeinsam mit dem Landessportbund lange für ein Sporthallenkataster gekämpft, indem alle zu behebenden Mängel aufgeführt sind. Nachdem diese Dokumentation erst im März 2019 vorgelegt wurde, fragen wir uns natürlich, wie ernsthaft die Bedarfe ermittelt worden sind beziehungsweise mit welchen Hiobsbotschaften die Sportlandschaft in Bremen noch zu rechnen hat. Der Senat hat die Substanz der Sporthallen insgesamt jahrelang vernachlässigt und sich nicht um eine kontinuierliche Instandhaltung und Sanierung gekümmert. Die Sportlerinnen und Sportler in den Vereinen und der Schulsport bezahlen jetzt den Preis für diese Nachlässigkeit“, so der sportpolitische Sprecher.

Lübke befürchtet, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis die Hallen der Universität auch für den Vereins- und den Schulsport gesperrt werden müssen. Damit sei spätestens dann zu rechnen, wenn die Anlage repariert oder teilweise ersetzt werde. Im Fall der vollständigen Sperrung können die umliegenden Sporthallen im Stadtteil Horn-Lehe – beispielsweise an der Oberschule Ronzelenstraße – die Hallenkapazitäten der Universität nicht ersetzen. Marco Lübke: „Nahezu alle Sporthallen im Stadtgebiet sind bereits voll ausgelastet. Ich erwarte deshalb, dass die Sportsenatorin den betroffenen Vereinen und den Schulen kurzfristig eine klare Perspektive aufzeigt, was genau mit ihren jeweiligen Stundenanteilen geschieht, wenn die Hallen vollständig gesperrt werden müssen.“

Auch kurzfristig habe die Sperrung der Hallen für Zuschauer und Publikum bereits Auswirkungen. So seien durch die örtlichen Vereine verschiedene Großveranstaltungen geplant worden, die nun abgesagt oder verlegt werden müssen. „Die Ehrenamtlichen in den Vereinen stehen jetzt vor der Herausforderung in kürzester Zeit alternative Veranstaltungsorte zu finden. Dabei dürfen sie von Senatorin Stahmann nicht im Stich gelassen werden. Ich fordere die Senatorin daher auf, eine Durchführungsgarantie für die Veranstaltungen der Vereine abzugeben. Im schlimmsten Fall müsste ein sportliches Ereignis abgesagt werden. Das sind keine guten Nachrichten für den Sport in Bremen,“ so Marco Lübke abschließend.






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