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05.04.2018
Ausbildungsabbrüche in Bremen steigen: Vom Bruch fordert stärkere Prävention
Studie: Immer mehr junge Menschen brechen Lehre ab
Die Zahl der jungen Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen, steigt. Nach Medienberichten liegt die Abbrecherquote mit 25,8 Prozent so hoch wie seit Anfang der 90er-Jahre nicht mehr. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, sieht auch in Bremen eine negative Tendenz und fordert mehr Unterstützung. 
Dr. Thomas vom Bruch
„Die Zahl der Ausbildungsabbrüche ist in den vergangenen Jahren in Bremen deutlich angestiegen. Von vormals im Bundesvergleich unterdurchschnittlichen Abbrecherquoten lag Bremen 2016 sogar über dem Bundesdurchschnitt“, erläutert vom Bruch. Die Zahlen gehen aus der Antwort des Senats auf eine große Anfrage der CDU-Fraktion aus Februar 2018 hervor (Drs. 19/1514). Obwohl die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge insgesamt sinkt, sind die Abbruchquoten in Bremen gestiegen. 1.644 Ausbildungsverträge sind 2016 aufgelöst worden, eine Quote von 27,3 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt.

„Wenn mehr als jede vierte berufliche Ausbildung abgebrochen wird, ist das eindeutig zu viel.  Die Abbrüche zu senken, ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, die schon in den allgemeinbildenden Schulen beginnen muss. Praktika sind dabei notwendig, aber zu wenig“, macht der CDU-Abgeordnete deutlich. Insbesondere die Oberschulen sollten ihr Profil stärker auf berufsvorbereitenden Unterricht ausrichten. Im Vordergrund müsse die Vermittlung von berufspraktischen und sozialen Kompetenzen stehen, wie Motivation und Durchhaltevermögen. „Ziel muss es auch sein, die ‚Treffsicherheit‘ der Jugendlichen bei der Wahl des Ausbildungsberufes zu erhöhen, durch  eine intensivere Auseinandersetzung mit Berufsbildern und -alltag“, unterstreicht vom Bruch. Gleichwohl müssten sich aber auch Betriebe auf Auszubildende einstellen, die zum Teil eine intensivere und andere Betreuung benötigten.

Darüber hinaus regt der Christdemokrat an, die Prävention bei sich abzeichnenden Abbrüchen zu stärken. „Eine gute Schulsozialarbeit an beruflichen Schulen kann bei Hinweisen auf mögliche Probleme frühzeitig eingreifen. Auch die Jugendberufsagentur könnte bei der Prävention perspektivisch eine noch größere Rolle spielen“, so der bildungspolitische Sprecher. Dieses sei nicht nur insgesamt in der Sache wichtig, sondern trage auch dazu bei, die zur Zeit mangelhafte gesellschaftliche Wertschätzung von beruflicher Bildung zu steigern. „Solch erweiterte Tätigkeitsfelder müssen dann aber auch personell hinterlegt werden“, stellt vom Bruch klar.



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