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11.10.2013
Dr. Thomas vom Bruch: Kraftanstrengung statt Resignation
Zu den Ergebnissen der neuen Vergleichsstudie
Überraschend ist das Ergebnis, der heute vorgestellten neuen IQB-Bildungsstudie zwar nicht. Schon seit Jahren belegen Bremens Schülerinnen und Schüler in den Ländervergleichen die letzten Plätze. „Leider hat sich diese rote Laterne verstetigt und es hat den Anschein, dass Rot-Grün vor der Situation resigniert“, kritisiert Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschafsfraktion. „Aber es ist ja kein Naturgesetz, denn Kinder und Jugendliche in Bremen sind nicht weniger schlau, als anderswo“, so der Bildungspolitiker weiter.
Dr. Thomas vom Bruch
Überprüft wurden diesmal die Fähigkeiten von Neuntklässlern der Sekundarstufe I in Mathematik und in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie. In allen Bereichen schneiden Bremens Schüler schlecht ab. In Mathe, Bio und Chemie landet Bremen auf den letzten Platz. In Physik ist es der vorletzte. Erschreckend ist, dass die Bremischen Schüler damit im Lernfortschritt zwei Schuljahre hinter Gleichaltrigen aus Sachsen liegen und ein Jahr hinter dem Bundesdurchschnitt.

„Dieses deprimierende Ergebnis muss endlich zum Anlass genommen werden, die Bremer Bildungspolitik wirklich ganz nach oben auf die Tagesagenda zu setzen“. Dr. Thomas vom Bruch fordert bereits seit Längerem eine qualitätsorientierte Bildungsdebatte, die Erstellung eines Masterplans für Bildung und eine Verzahnung von Bildungs- und Sozialpolitik. Dazu braucht es eine Kraftanstrengung aller beteiligten Akteure und einer entsprechenden Ausstattung der Schulen. Im vergangenen Monat hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion einen entsprechenden Antrag zu diesem Thema eingereicht. „Um die Schulen fit für die Zukunft zu machen, bedarf es einer umfassenden Evaluation und gezielteren Ursachenforschung. Neben den sozialen und integrationspolitischen Ursachen muss es weitere, auch regionale Gründe geben. Die Qualität des Unterrichts muss höchste Priorität haben. Dazu brauchen wir eine Verbesserung und Verstetigung der personellen Ausstattung“, so Dr. Thomas vom Bruch. „Schippe drauf ist keine Lösung. Wir brauchen Langfristigkeit im schulischen System und Verbesserung in der Ausstattung für guten Unterricht vor Ort.“

Erschreckend ist auch, dass es in Bremen laut Studie besonders viele schwächere und förderbedürftige Schüler gibt und diese vielfach noch schwächer abschneiden als im Bundesvergleich. Eine zentrale Forderung der CDU-Fraktion ist deshalb der flächendeckende und bedarfsgerechte Ausbau der Ganztagsschulen in allen drei Schularten. Leider hat Rot-Grün diese Entwicklung in Bremen gestoppt „ Ganstagsschulangebote sind für mich ein wichtiger Baustein, damit Defizite aus dem Elternhaus nicht die Bildungsbiographien der Kinder dominieren“, so Dr. Thomas vom Bruch. „Eine intensivierte und soweit wie möglich individuelle Förderung muss ins Zentrum unserer Bemühungen gerückt werden.“


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