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06.02.2018
Vom Bruch: „Bildungsressort taumelt nur noch im Krisenmodus“
Bremen fehlen Klassenräume
Angesichts des Eingeständnisses des Senats, dass in Bremen bis zum nächsten Schuljahr im erheblichen Maße Unterrichtsräume fehlen, übt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, scharfe Kritik: „Mangelnde Qualität und Unterrichtsversorgung, schleppender Ganztag, fehlendes Personal und viel zu wenig Räume: Die Bildungspolitik in Bremen taumelt dauerhaft im Krisenmodus“, so der CDU-Abgeordnete.
Dr. Thomas vom Bruch
Die Schulstandortplanung, die eigentlich als Grundlage für die Zukunftsentwicklung der Bremer Schulen diene müsse, stehe seit über einem Jahr aus. „Wer so konzeptionslos rangeht, darf sich nicht wundern, wenn es am Ende nur noch eine reaktive Mängelverwaltung gibt“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
                              
Es sei ihm zudem schleierhaft, wie vor dem Hintergrund der Raumnot bildungspolitische Großprojekte wie die Inklusion oder die Ganztagsentwicklung  gelingen sollten.  Auch Lehrkräfte überzeuge man bei diesem Chaos nicht davon, sich für Bremen zu entscheiden. Für das Lern- und Arbeitsklima sei eine gute Aufenthaltsqualität wichtig. Container dürften von einer Behelfslösung nicht zur bremischen Dauerlösung werden. „Es ist auch nicht gerade die günstigste Variante“, sagt vom Bruch mit Blick auf die veranschlagten 10 Millionen Euro für Kosten zur Beschaffung und Aufstellung der Container.

Für den bildungspolitischen Sprecher verschärft sich die aktuelle Situation bei den fehlenden Neubauten zusätzlich durch einen erheblichen Sanierungsbedarf im Bestand: „Der rot-grüne Senat setzt seit Jahren auf Haushaltskosmetik, indem Investitionen konsequent zurückgefahren werden. Allein bei den Schulen reden wir von einem Sanierungsstau von mindestens 675 Millionen Euro.  Es wird spätestens jetzt deutlich, dass Frau Linnerts geschönter Haushalt letztlich auch auf die Kosten der Zukunft unsere Kinder geht“, kritisiert vom Bruch. Weiterer Grund für den verpassten Ausbau sind für den CDU-Abgeordneten nicht nur die fehlenden finanziellen Mittel, sondern auch die zu langsame Planung und Realisierung neuer Gebäude durch Immobilien Bremen (IB Bremen) sowie die schleppende Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ressorts in der Vergangenheit.

Zu kritisieren sei schließlich ein völlig intransparenter „Planungsprozess“ mit weitgehend im politischen Raum unbekannten Grundlagen, die allerdings dem Ressort offensichtlich schon seit geraumer Zeit vorliegen.  „Die Kita- und nun auch die Grundschulkinder in Bremen sind die Leidtragenden. Tausende von ihnen werden in den nächsten Jahren ihre Bildungskarriere weitgehend in Containern zubringen müssen. Angesichts solch problematischer  Aussichten wird es Bremen zukünftig noch schwerer haben, junge Familien als Neubürger zu gewinnen“, so vom Bruch abschließend.




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