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28.10.2013
Kastendiek: „Studie der Arbeitnehmerkammer stellt Senat schlechtes Zeugnis aus“
CDU fordert bessere Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen in Bremen
Jörg Kastendiek, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, fordert eine bessere berufliche Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen in Bremen. „In Bremen wird viel zur sehr in Förderstrukturen gedacht, anstatt darauf zu achten, dass der Einzelne optimal gefördert und an den Arbeitsmarkt herangeführt wird“, kritisiert Kastendiek. Er sieht sich damit durch eine Studie der Arbeitnehmerkammer Bremen bestätigt. Sie fordert darin eine stärkere Abschlussbezogenheit der Qualifizierungsmaßnahmen. „Die Arbeitsnehmerkammer stellt dem rot-grünen Senat ein schlechtes Zeugnis aus“, so der CDU-Politiker.
Jörg Kastendiek
„Seit Jahren fordern wir, dass die Betroffenen und nicht die Interessen der Maßnahmenträger im Mittelpunkt aller Bestrebungen stehen müssen“, so Kastendiek. Jobcenter und Bildungsträger müssten die Qualifizierungsmaßnahmen besser miteinander abstimmen und dabei das Fachwissen der Wirtschaft einbeziehen. Die Wirksamkeit der Förderung müsse regelmäßig evaluiert werden. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hatte hierzu in einem Positionspapier vom Dezember 2011 konkrete Vorschläge entwickelt.

Die Kritik der Arbeitnehmerkammer an der Bundesregierung hält Kastendiek dagegen für überzogen. Die Mittel für die Eingliederung von Langzeitarbeitslosen seien zwischen 2005 und 2010 stark erhöht worden. Seit 2005 ist die Zahl der Arbeitslosen von 5 Millionen auf 3 Millionen gesunken. Es sei daher nachvollziehbar, dass die Eingliederungsmittel wieder zurückführt werden. Kastendiek: „Überall um uns herum ist die Lage besser als in Bremen. Das hat vor allem bremische Ursachen. Ich hätte mir von der Arbeitnehmerkammer mehr Mut gewünscht, die Verantwortlichkeiten klar zu benennen.“ Er erinnert daran, dass das Jobcenter Bremen-Bremerhaven letztes Jahr 9,4 Millionen Euro an Eingliederungsmitteln ungenutzt zurückgegeben hat. „Offensichtlich reichen die Bundesmittel also doch“, schlussfolgert Kastendiek.


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