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27.10.2017
Röwekamp: „Rot-Grün muss sich bei zusätzlichem Feiertag einigen“
Reformationstag als Feiertag verstetigen
Die CDU-Fraktion begrüßt die Forderungen der vergangenen Tage, unter anderem von der Bremischen Evangelischen Kirche, des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und des ehemaligen Bremer Bürgermeisters Jens Böhrnsen, den Reformationstag über das diesjährige Jubiläum hinaus als Feiertag zu verstetigen. Diesen Vorschlag und einen entsprechenden Antrag hatten die Christdemokraten bereits Anfang des Jahres in die Bremische Bürgerschaft eingebracht. Dieser wurde im März an die Deputationen für Inneres und Wirtschaft überwiesen, ist bisher aber ohne endgültige Beschlussfassung und Bericht geblieben. „Offensichtlich ist es den Regierungsfraktionen bisher nicht gelungen, sich in der Frage zu einigen“, bedauert der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Thomas Röwekamp. Er appelliert an die Fraktionen, Konsens in Parteien und Koalition herzustellen und den Vorschlag für den Reformationstag zu unterstützen.  Nach den positiven Signalen  aus Niedersachsen mache es Sinn, den Reformationstag als Feiertag mit den Nachbarn im Verbund einzuführen. Dafür brauche man aber eine Entscheidung in Bremen.
„Bremen ist in Sachen Feiertagen Schlusslicht. Auch wenn ein Feiertag nicht zum Selbstzweck werden darf, sind die Bremerinnen und Bremer mit dem zweitgrößten Bruttoinlandsprodukt mindestens so fleißig wie die Bewohner in Baden-Württemberg oder Bayern, die mit 12 oder sogar regional bis zu 14 Feiertagen an der Spitze stehen“, sagt Röwekamp. Der Reformationstag eigne sich, weil die Reformation über ihre religiöse Bedeutung hinaus auch unseren Kulturkreis kulturell, gesellschaftlich und politisch geprägt habe. „Die Kernthemen der Reformation - Freiheit, Menschenwürde, Mündigkeit -  sind auch nach 500 Jahren in Zeiten, in denen Populisten Konjunktur haben,  hochaktuell. Diesen Tag zum Innehalten und Nachdenken zu nutzen, wäre deshalb ein gutes Signal“, begründet Röwekamp, der auch religionspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion ist. Das positive Zwischenfazit erfolgreicher und gut besuchter Veranstaltungen rund um das diesjährige Jubiläumsjahr zeigten, dass sich viele Menschen mit den Themen der Reformation auseinandersetzten. Doch nur die CDU habe sich als einzige Fraktion bisher klar für ein Datum ausgesprochen. „Ansonsten existiert ein Lostopf  mit den verschiedensten Vorschlägen, zum  Teil mehrere aus einer Fraktion. Wenn es so weiter geht, müssen die Bremer auf das nächste Jubiläum warten, um einen zusätzlichen Feiertag zu haben.“

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