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29.09.2017
Grobien: „Senat muss Stärke des Wissenschaftsstandortes Bremen absichern“
CDU-Fraktion bedauert Ende der Exzellenz-Uni
„Heute ist ein bitterer Tag für den Wissenschaftsstandort Bremen“, bedauert Susanne Grobien, wissenschaftspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion,  das Ausscheiden Bremens aus der Exzellenzstrategie und zeigt sich besorgt über die weitere Zukunft der Bremer Universitätslandschaft. „Die Exzellenzinitiative hat einen gewaltigen Pusch für den Wissenschaftsstandort Bremen erzeugt, viele Spitzenwissenschaftler in unser Bundesland gelockt und unsere Hochschulen international sichtbar gemacht.
Susanne Grobien
Dass wir nach 2019 diesen Status verlieren, kann diese Erfolge nachhaltig gefährden.“ Grobien fordert daher den Senat auf, schnellstmöglich und in Zusammenarbeit mit der Universität ein umfassendes Konzept vorzulegen, wie die Spitzenforschung aus eigener Anstrengung abgesichert werden soll.

Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat berufenes internationales Expertengremium hat am Freitag verkündet, welche Anträge auf Exzellenzcluster ab 2019 im Rahmen der neuen Exzellenzstrategie gefördert werden sollen. Die Universität Bremen hatte sich mit fünf Einzelanträgen beworben, jedoch konnten sich in der Vorauswahl nur die Meereswissenschaften durchsetzen. Da für den Status einer Exzellenz-Universität aber mindestens zwei Cluster notwendig sind, wird eine Bewerbung für die zweite Förderrunde nun nicht mehr möglich sein. Bremen wird seinen 2011 erhaltenen Status als eine von 11 deutschen Exzellenz-Unis somit nach Auslaufen der aktuellen Förderperiode verlieren.

„Die Bremer Hochschulen und ihre Wissenschaftler haben in den letzten Jahrzehnten großartiges geleistet und in einem fairen Wettbewerb kann es nicht nur Gewinner geben. Mit dem MARUM verfügt Bremen nach wie vor über ein Institut von Weltrang auf das wir alle stolz sein können. Nichtsdestotrotz verwundert es aber, wie die einzige Exzellenz-Universität im Norden plötzlich von anderen Städten, wie Hamburg, Hannover und Göttingen, so massiv überholt werden konnte“, fragt sich Susanne Grobien. Als Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses wird sie das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung bringen.




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