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02.06.2017
Vom Bruch: „Unreflektierte Aussagen ohne erkennbare Alternativen helfen niemandem weiter“
Bürgermeister will Inklusion bremsen
Die Äußerungen von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), die Inklusion abbremsen zu wollen, hält der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, für eine Mischung aus Populismus und offenkundiger Verunsicherung, insbesondere vor dem Hintergrund stattgefundener und anstehender Wahlen: „Es ist unverantwortlich von Bürgermeister Carsten Sieling, wenn er ein so zentrales Vorhaben wie die Inklusion plötzlich infrage stellt.
Dr. Thomas vom Bruch
Es war die SPD, die die Schulen entgegen aller Warnungen viel zu schnell und ohne geeignete Strukturen vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Das Zurückrudern jetzt ist das Eingeständnis völliger Überforderung und Hilflosigkeit der rot-grünen Regierung. Und es lässt Eltern und Lehrer völlig verunsichert zurück. Unreflektierte Aussagen ohne erkennbare Alternativen helfen niemandem weiter.“

Es bleibe völlig unklar,  ob Sieling  die Inklusion nun stoppen, in Teilen rückgängig oder aussetzen wolle. Genauso unbeantwortet bliebe,  ob und wie er die bereits existierenden Versäumnisse und in den vergangenen Monaten und Jahren bereits mehrfach von Betroffenen aufgezeigten Mängel im Inklusionsprozess  beheben wolle. „Ich erwarte, dass sich der Bürgermeister umgehend erklärt und seine Pläne konkretisiert, anstatt hektisch bisher zentrale bildungspolitische Vorhaben zu gefährden und für Verunsicherung zu sorgen“, fordert der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Das ständige Hin und Her der sozialdemokratischen Bildungspolitik der Vergangenheit müsse ein Ende haben. Der Bürgermeister wäre gut beraten gewesen, wenn er die laufende Evaluation zum Bildungskonsens  abgewartet hätte, um auf Grundlage deren Ergebnisse eine nüchterne Bilanz zu ziehen und seriöse Entscheidungen abzuleiten.

Außer Frage steht aus Sicht des bildungspolitischen Sprechers, dass die Inklusion in Bremen von enormen Problemen begleitet und durch fehlende Strukturen und Ausstattung gefährdet sei.  „Das jetzige Chaos und die vielen Mängel hat sich die rot-grüne Regierung durch die völlig überstürzte Einführung  selbst beschert. Inklusion kann nur gelingen, wenn auch die geeigneten Strukturen geschaffen und ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Alle anderen Bundesländer sind es nicht ohne Grund langsamer angegangen. Bremen ist angesichts der realen Zustände jedenfalls schon längst kein Schrittmacher der Inklusion mehr, was bislang noch vollmundig behauptet wurde“, macht vom Bruch deutlich.

Vor dem Hintergrund der Mängel und der konzeptionellen Ratlosigkeit des rot-grünen Senats und seines Bürgermeisters sieht Dr. Thomas vom Bruch hinsichtlich der Zukunft der Förderschule an der Fritz-Gansberg-Straße aktuell keine Alternative als diese auf absehbare Zeit zu erhalten. „Man würde den Schülerinnen und Schülern insgesamt keinen Gefallen tun, sie im Rahmen der unausgegorenen Inklusion generell in eine Regelschule integrieren zu wollen“, sagt der bildungspolitische Sprecher abschließend.




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