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31.05.2017
Vom Bruch: „Weniger Unterricht allein behebt keinen Lehrermangel“
Diskussion über die Gewinnung von Lehrkräften
Zu den bildungspolitischen Vorschlägen der SPD anlässlich der „Halbzeit-Bilanz“ erklärt Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Es ist absolut notwendig, sich über die Nachwuchsgewinnung von Lehrerinnen und Lehrern sowie über die Unterrichtsversorgung Gedanken zu machen. Beides ist in den vergangenen Jahren von der rot-grünen Regierung vernachlässigt worden. Dabei ist es gerade für Bremen wichtig, die Attraktivität zu steigern. Denn als Stadtstaat stehen wir insbesondere und in unmittelbarer Konkurrenz zum niedersächsischen Umland.

Dr. Thomas vom Bruch
Wer jedoch wie die SPD die wöchentliche Unterrichtszeit von Lehrerinnen und Lehrern pauschal und ohne Berücksichtigung regionaler Unterschiede und Schularten reduzieren will, muss sich klar darüber sein, dass diese Stunden durch die Einstellung von noch mehr Lehrkräften aufgefangen werden müssen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Auch die Arbeitsbedingungen des nicht unterrichtenden Personals, wie etwa Sonderpädagogen und Schulsozialarbeiter, müssen in eine solche Rechnung mit eingepreist werden. Darüber hinaus erfordert die Ankündigung – sofern man sie ernst meint – Geld in die Hand zu nehmen. Ich bin gespannt, wo sich diese entsprechend in den kommenden Haushaltsberatungen niederschlägt.

Weniger Unterrichtverpflichtung allein behebt nicht den Lehrermangel in Bremen. Zur Steigerung von Bremens Attraktivität als Arbeitsgeber muss der Senat selbst beitragen. Denn wer bei Bildungsvergleichen stets auf den letzten Plätzen im Vergleich der Bundesländer rangiert, strahlt sicherlich keine Sogwirkung auf angehende Lehrerkräfte aus. Bildungsqualität zahlt sich auch hier aus. Darüber hinaus sind ein attraktives Bildungssystem, gute Arbeitsplatzbedingungen und Entwicklungschancen sowie mehr Flexibilität und Schnelligkeit der Bildungsbehörde bei der Personalgewinnung attraktivitätssteigernde Faktoren. Um den Lehrermangel langfristig zu beheben, müssen die Ausbildungskapazitäten dem tatsächlichen Bedarf überregional angepasst werden.“





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