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23.05.2017
Vom Bruch: „Nicht nur die Lage ist schlecht, sondern zunehmend auch die Stimmung“
Kritik auf Personalversammlung der Schulbeschäftigten
Nach der massiven Kritik auf der Personalversammlung von Kita Bremen haben auch die Mitarbeiter der Bremer Schulen auf ihrer Personalversammlung mehr Unterstützung  und bessere Ausstattung gefordert. Für Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ist die zunehmend hohe Unzufriedenheit Ausdruck einer fehlgeschlagenen Bildungspolitik. „Nicht nur die Lage ist schlecht, sondern ganz offensichtlich auch die Stimmung. Bildungssenatorin Claudia Bogedan sollte die Personalversammlungen als Warnung und Hilferuf ernst nehmen. Bildungsqualität hängt auch ganz wesentlich von geeigneten Rahmenbedingungen und der Zufriedenheit der Beschäftigten ab“, sagt vom Bruch.
Der CDU-Abgeordnete warnt davor, das Schulsystem und sein Personal durch immer mehr und zusätzliche Herausforderungen ohne entsprechende Ausstattung  zu überfordern und zu frustrieren.  „Gerade in den Stadtteilen, wo eine Vielzahl von soziokulturellen Problemen auf der Tagesordnung stehen und die Lehrerinnen und Lehrer im Schulalltag schon jetzt enorm fordert und bindet,  muss der  Senat auch für die geeignete qualitative und quantitative Ausstattung sorgen. Andernfalls leistet man der sozialen Spaltung Vorschub“, macht vom Bruch deutlich. Dabei gehe es vornehmlich um eine eigentlich selbstverständliche Regelausstattung, wie zum Beispiel die Sicherstellung einer  quantitativen und qualitativen Vertretung bei Unterrichtsausfall,  die Stärkung der Schulsozialarbeit oder die ausreichende Unterstützung bei den Aufgaben der Inklusion. „Wenn wir Reformen wie die Inklusion oder den flächendeckenden Ganztag nicht gefährden wollen, bedarf es einer möglichst schnellen Absicherung durch die erforderlichen Ressourcen. Dass Anspruch und Realität hier viel zu weit auseinanderliegen,  wurde bei der Personalversammlung nochmals sehr deutlich.“

Nicht alle Versäumnisse und Mängel ließen sich von heute auf morgen beheben, doch der bildungspolitische Sprecher sieht dringenden Handlungsbedarf. Vor dem Hintergrund mehrerer hundert fehlender Betreuungsplätze im Kita-Bereich und der daraus resultierenden Vergrößerung der Gruppen, gehe es darum, dass sich die Versäumnisse nicht auch noch in die Schulen fortsetzten. „Man braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um festzustellen, dass die heutigen Kita-Kinder in den kommenden Jahren alle einen Schulplatz benötigen. Wenn wir nicht bald auch in Schulen flächendeckend über größere Klassen und Qualitätsabsenkung diskutieren wollen, brauchen wir beim Schulausbau mehr Geschwindigkeit“, fordert der stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Eine Schulstandortplanung, welche diesen Anforderungen gerecht werden könnte, soll frühestens nach den Sommerferien vorliegen. „Die Behörde wirkt zunehmend überfordert und gelähmt, aber wir müssen jetzt dringend die Weichen stellen“, so vom Bruch abschließend.



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