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11.05.2017
Ahrens: „Senatorin gesteht mit flächendeckender Qualitätsabsenkung in Kitas eigenes Scheitern ein“
Senat vergrößert flächendeckend Kita-Gruppen
Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Sandra Ahrens, ist empört über Pläne von Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD), wonach die Kita-Gruppen in ganz Bremen vergrößert werden sollen. „Die flächendeckende Qualitätsabsenkung in allen Bremer Kitas ist das Eingeständnis politischen Versagens und für Bildungssenatorin Claudia Bogedan eine persönliche Niederlage.
Sandra Ahrens
Sie sieht sich offensichtlich nicht in der Lage, das hausgemachte rot-grüne Kita-Chaos anders in den Griff zu bekommen. Mit der angeordneten Gruppenvergrößerung  greift sie zum letzten Mittel, das ihr bleibt und gefährdet damit massiv den Erfolg der frühkindlichen Bildung und die Gesundheit der Beschäftigten“, kritisiert Sandra Ahrens. Das eigene Versagen durch die Gruppenvergrößerung jetzt auf den Schultern von Kindern und Beschäftigten auszutragen, sei eine Unverschämtheit. Durch zusätzliche Herausforderungen und Aufgaben, wie  die Integration von Flüchtlingskindern oder die Inklusion,  arbeite das Betreuungspersonal häufig bereits am Limit. „Die Leistungen der Kita-Beschäftigten wird mit Füßen getreten. Die aufrichtige Wertschätzung dieser so wichtigen Arbeit sieht anders aus. Auch die dringend benötigten zusätzlichen Fachkräfte lassen sich so garantiert nicht gewinnen“, macht die CDU-Abgeordnete deutlich.

Für Sandra Ahrens markiert die pauschale Gruppenvergrößerung  einen Paradigmenwechsel in der Kindertagesbetreuung: „Bisher hat die Bildungsbehörde in der zuständigen Deputation die Aufblähung der Gruppen nur in begründeten Ausnahmefällen und als Ultima Ratio erwogen. Der Schritt zur flächendeckenden Gruppenvergrößerung ist schlichtweg die Kapitulation vor den eigenen Aufgaben“, so Ahrens. Sie habe großes Verständnis für die Wut bei den Eltern, die das Gefühl hätten, entweder gar keinen Kitaplatz zu bekommen oder ihre Kinder in übergroßen Gruppen in Containern betreuen lassen zu müssen. 

Die familienpolitische Sprecherin erinnert daran, dass ein erhöhter Betreuungsbedarf schon lange vorhersehbar gewesen sei. Bereits 2014 habe eine Elternbefragung des Deutschen Jugendinstituts und der Universität Dortmund ergeben, dass ab 2016 mindestens 1.000 Plätze notwendig seien. Doch nichts sei unternommen worden. 2016 hatten so zum Start des Kindergartenjahres trotz Rechtsanspruch 600 Plätze gefehlt. Das Chaos droht sich dieses Jahr zu fortzusetzen, gleichzeitig spitzt sich die Lage in den bestehenden Einrichtungen zu. Viele Eltern bekommen aktuell Platzzusagen nur unter Vorbehalt. „Es ist vor diesem Hintergrund zynisch, dass sich der Senat sich zu seiner Halbzeitbilanz für den angeblichen Rekordausbau der Kitaplätze  auch noch selbstzufrieden auf die Schulter klopft, wenn dieser jahrelang vorher verschlafen worden ist“, sagt Ahrens abschließend.





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