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27.04.2017
CDU-Fraktion fordert Moratorium für die mittelfristige Nutzung der Galopprennbahn
Bebauung der Galopprennbahn
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion fordert vom rot-grünen Senat ein Moratorium für die weitere Nutzung der Galopprennbahn, bis ein abgestimmtes Nutzungskonzept für die Gesamtfläche vorliegt. Das haben die Christdemokraten in ihrer gestrigen Fraktionssitzung beschlossen. „Nach der hektischen Entscheidung, dem Rennverein zu kündigen, ohne das ein Zeitraum für ein wohnbauliche Nachnutzung absehbar ist und es keine Einigung mit dem Golfanlagenbetreibern gibt, werden wir keine weitere Nutzungsbrache akzeptieren.
Silvia Neumeyer
Wie bei anderen Großprojekten stolpern Wirtschafts- und Bausenator bei der Umsetzung über ihre eigenen Füße“, macht die baupolitische Sprecherin Silvia Neumeyer deutlich. Statt Einzelmaßnahmen bedarf es bei der Entwicklung des neu zu entstehenden Quartiers aus Sicht der CDU-Bürgerschaftsfraktion dringend eines ganzheitlichen Konzepts für eine mögliche Wohnbebauung.

Aus Sicht der CDU-Fraktion kann es noch mehrere Jahre dauern, bis überhaupt mit dem Bau auf dem Gelände in der Vahr begonnen wird. Die Betreiber der Galopprennbahn sollen  nach Willen der CDU-Fraktion ihren Rennsport so lange weiterausüben dürfen. Fehler wie beim Lankenauer Höft oder dem Flugplatz Luneort, wo eine übereilte Kündigung der Betreiber stattgefunden habe, ohne das gebaut worden sei, dürften nicht wiederholt werden. „Bevor unumkehrbare Fakten geschaffen werden, müssen die Planungs- und Kommunikationsfehler erst einmal geheilt werden. Weder Bau- noch Wirtschaftssenator können sagen, wie das Wohnquartier genau aussehen soll und welcher Wohnungsmix angestrebt wird. All das muss geklärt werden, allerdings diesmal unter Einbeziehung und Beteiligung der Menschen vor Ort“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Eine Randbebauung rund um die Golfanlage komme nicht infrage, sie verhindere eine integrative Entwicklung des Konzeptes. Nach dem Willen der CDU-Abgeordneten muss zudem die öffentliche Infrastruktur vom Kindergarten über die Schule bis hin zum Verkehr hinreichend geplant werden. „Das Beispiel der Überseestadt, wo bis heute kein vernünftiges Verkehrskonzept umgesetzt ist, darf sich nicht wiederholen“, warnt Neumeyer.






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