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05.10.2015
Sportvereine und Schulen verdienen Planungssicherheit, Offenheit und Transparenz
Belegung von Sporthallen zur Flüchtlingsunterbringung
Um den Andrang von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu bewältigen, müssen in Bremen und Bremerhaven mangels fehlender Alternativen zunehmend auch Turnhallen als Notunterkünfte genutzt werden. „Eine zumindest zeitweise Nutzung von Sporthallen ist zur Zeit wohl kaum vermeidbar, wenn auch keine Dauerlösung. Die Sportlerinnen und Sportler sowie Vereine zeigen dafür großes Verständnis und Hilfsbereitschaft. Doch die Planung und Kommunikation seitens der Sozialbehörde im Vorfeld ist katastrophal. Vereine werden buchstäblich vor vollendete Tatsachen gestellt und haben kaum eine Möglichkeit umzuplanen und zu reagieren“, kritisiert der sportpolitische Sprecher CDU-Fraktion, Marco Lübke.
Marco Lübke
Die ad hoc-Maßnahmen der Sozialbehörde brächten die Sportvereine in Schwierigkeiten, weil sie durch die mangelnde Kommunikation seitens der Sozialbehörde für ihre zahlenden Mitgliedern weder Alternativen anbieten könnten noch wüssten, wie lange die genutzten Sportstätten nicht zur Verfügung stünden. „Weder die Angebote noch die Einahmen der Vereine sind so auf Dauer in erforderlichem Maße sicherzustellen“, warnt Lübke.
Die CDU-Fraktion fordert von Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) deshalb, eine transparente und nach Prioritäten geordnete Liste vorzulegen, die auflistet, welche Sportstätten als nächstes gebraucht werden, um Menschen aus Krisenregionen unterzubringen. Für Schulturnhallen müsse ähnliches vom Bildungsressort erstellt werden: „Das Thema betrifft auch Schulen und den dortigen Sportunterricht. Ebenso wie in den Sportvereinen gibt es hier allergrößtes Verständnis. Im Gegenzug verdienen sie aber Planungssicherheit, Offenheit und Transparenz. Die Belegung der Turnhallen verschärft den Unterrichtausfall im Fach Sport zusätzlich. Darum muss auch die Frage nach dem ‚Wie lange?’ möglichst schnell und ehrlich beantwortet werden.“, ergänzt Dr. Thomas vom Bruch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und bildungspolitischer Sprecher. Der CDU-Politiker warnt davor, dass durch das derzeitige Vorgehen des Sozialressorts Verdruss bei den Betroffenen entstehen könne. „Damit würde man der Hilfsbereitschaft und Willkommenskultur einen Bärendienst erweisen.“



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