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07.09.2015
Dr. Thomas vom Bruch: „Keine vagen Versprechungen bei der Unterrichtsversorgung “
CDU-Fraktion will Finanzierung neuer Lehrkräfte rechtzeitig sichergestellt wissen
Zur zukünftigen personellen Ausstattung an den Bremer und Bremerhavener Schulen hat die CDU-Fraktion Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) um einen schriftlichen Bericht für die nächste Sitzung der Bildungsdeputation am 30. September gebeten. Der bildungspolitische Sprecher der Christdemokraten, Dr. Thomas vom Bruch, will Klarheit über die tatsächliche Anzahl der zusätzlichen Neueinstellungen in den Schulen.
Dr. Thomas vom Bruch
„Die bisherigen Angaben lassen im Unklaren, ob es sich wirklich um zusätzliche Stellen oder lediglich um wiederbesetzte vorhandene Stellen handelt. Neue vage Versprechungen, wie wir sie nach der vielzitierten ‚Schippe drauf’ erlebt haben, brauchen Schüler, Lehrer und Eltern in Bremen und Bremerhaven nicht noch einmal. Sie helfen weder in der Sache noch dem Vertrauen in die Politik“, betont vom Bruch.

In diesem Zusammenhang erwarte er auch Auskunft darüber, wie und wo die Pädagogen eingesetzt werden sollen. „Wenn wir über verlässlicheren und verbesserten Unterricht reden, dann sollten alle versprochenen Lehrerinnen und Lehrer am Ende auch in den Schulen ankommen und die angespannte Unterrichtssituation konkret entlasten. Denn ob Unterrichtsausfall, Unterrichtsqualität, Chancengerechtigkeit, Ganztagsschulausweitung, Flüchtlingszuzug, Armutsprävention, Integration oder Inklusion: Der gemeinsame Nenner bisheriger und andauernder Probleme ist nicht zuletzt die unzureichende, zögerlich verwirklichte und intransparente Ausstattung“, fasst vom Bruch zusammen.
Des Weiteren sieht der stellvertretende Fraktionsvorsitzende die Bildungssenatorin in der Pflicht, bei der Finanzierung der zusätzlichen Stellen schnell Klarheit zu schaffen. „Wir begrüßen es ausdrücklich, wenn die Bildungssenatorin wirklich dafür sorgt, dass 200 Lehrkräfte mehr in die Schulen gebracht werden. Aber Neueinstellungen bleiben reine Theorie, wenn sie nicht im Haushalt abgebildet sind und die zuständigen Gremien nicht über einen möglicherweise über bisherige Anschläge hinausgehenden Finanzierungsbedarf rechtzeitig informiert und beteiligt werden“, warnt der Christdemokrat.

Die Berichtsbitte der CDU-Fraktion thematisiert auch den Unterricht für die vielen täglich zu uns kommenden schulpflichtigen Flüchtlinge. „Um ihnen die bestmöglichen Zukunftschancen in unserem Land zu ermöglichen, sind der zeitnahe und regelmäßige Schulbesuch sowie das Erlernen der deutschen Sprache von besonderer Bedeutung. Wir erwarten von der Bildungssenatorin, dass sie schnell ein Konzept vorlegt, wie Vorkurse, Sprachförderung und auch die zusätzlichen personellen Kapazitäten an den Schulen geschaffen und finanziert werden können. Hier müssen wir endlich proaktiv tätig werden, statt weiter der Entwicklung permanent hinterherzulaufen. Um die Herausforderungen an das Bildungssystem zu bewältigen, müssen wir nicht nur bedarfsgerecht ausstatten, sondern gerade in der Personalplanung, -akquisition und -entwicklung endlich schneller werden“, so vom Bruch.



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