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09.10.2014
Armutsbekämpfung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleiben auf der Strecke
Zukunft der Kindertagesbetreuung
"Kinder und Eltern werden vom Senat erneut im Regen stehen gelassen. Die vorgelegte Planung stopft die vorhandenen Löcher im Bereich der Kindertagesbetreuung nicht", ärgert sich Sandra Ahrens, familienpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion über die rot-grünen Pläne zur Kindertagesbetreuung.
Die Deputation für Soziales, Kinder und Jugend berät heute über den Koalitionsschwerpunkt "Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung". In einigen Stadtteilen, wie Bremen-Mitte, der östlichen Vorstadt oder Oberneuland fehlen dennoch weiterhin erhebliche Betreuungskapazitäten. Die Nachfrage übersteigt dort das Angebot um mindestens 10 Prozent. "Das ist für mich Flickschusterei und nicht bedarfsdeckend. Von einer Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann man vor diesem Hintergrund nicht sprechen", so Ahrens.

"Einige soziale Brennpunkte wie Kattenturm-Mitte und die George-Albrecht-Straße in Blumenthal gehen bei der Planung gänzlich leer aus", erklärt Sandra Ahrens. Dabei steht der Senat in der Pflicht, sowohl den Rechtsanspruch zu verwirklichen, als auch mehr Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. "Momentan sieht es für mich so aus, als ob am rot-grünen Tisch erste Wahlkampfgeschenke verteilt werden. Doch dort, wo Kinder dringend frühkindliche Bildungsangebote brauchen, um im Bildungssystem eine Chance zu haben und der Armutsspirale zu entkommen, wird nicht ausgebaut", so die Christdemokratin.

Die CDU-Bürgerschafsfraktion fordert, dass zügig nachgebessert wird und der Senat schnellstmöglich eine mittelfristige Ausbauplanung vorlegt. "Kindern Bildungschancen durch Teilhabe zu ermöglichen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, auch um Familien damit aus der Armut zu führen, kann man nicht auf Sicht planen", kommentiert Sandra Ahrens.



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