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09.12.2011
CDU-Abgeordneter Kastendiek: „Pakt für Fachkräfte stärken“
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion will den „Pakt für Fachkräfte“ stärken und fordert eine engere Kooperation von Schulen und Kammern, damit Jugendliche besser auf das Berufsleben vorbereitet werden. Das geht aus einem Positionspapier hervor, das der CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek heute im Rahmen einer Pressekonferenz im CDU-Haus am Wall vorgestellt hat.
Positionspapier

„Das Papier soll Anstoß für eine breite Diskussion sein mit dem Ziel, den Stillstand der rot-grünen Arbeitsmarktpolitik in Bremen und Bremerhaven zu beenden“, sagte Kastendiek. Das Land Bremen weist die zweithöchste Arbeitslosenquote der gesamten Republik auf.

Zentraler Punkt sind stärkere Bemühungen zur Beseitigung des Fachkräftemangels. So sollen das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer und die Akademie des Handwerks stärker in die Qualifizierung von Arbeitslosen einbezogen werden. Wirtschaft und Kammern wissen am besten, in welchen Berufen die Bedarfe und damit die Chancen auf Beschäftigung am größten sind, heißt es in dem Papier. Zudem spricht sich die CDU-Fraktion für eine regelmäßige Erfolgskontrolle bestehender Maßnahmen in der Fort- und Weiterbildung, für eine leichtere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sowie flexiblere Arbeitszeiten aus.

Dringend verbesserungswürdig ist aus Sicht von Jörg Kastendiek die Vorbereitung von Jugendlichen auf das Berufsleben. „Die graue Theorie aus der Mottenkiste hilft vielen Schülern nicht mehr weiter. Wir brauchen lebensnahe und praxisorientierte Inhalte, die über bestehende Schulpraktika hinaus gehen“, erläuterte Kastendiek. Betriebe, Verbände, berufliche Schulen, Arbeitsagenturen und Jobcenter müssten dafür enger kooperieren und Netzwerke für außerschulisches Lernen bilden. Auch Lehrer sollen besser über sich verändernde Anforderungen an Bewerberinnen und Bewerber informiert werden.

Die CDU spricht sich für verbindliche Lohnuntergrenzen in Branchen aus, in denen noch keine Tarifbindung besteht. Die Höhe des Stundenlohns soll jedoch nicht die Politik festlegen, sondern von den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden ausgehandelt werden. Zudem sollen Mini-Jobber als Ausgleich zur Inflationsentwicklung künftig 450 statt 400 Euro monatlich steuerfrei verdienen dürfen.


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