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18.01.2012
CDU-Abgeordnete warnen vor Streichung in der Kurzzeitpflege
Der Bremer Senat darf im Bereich der pflegebedürftigen Menschen nicht am falschen Ende sparen. Davor warnen die CDU-Abgeordneten Sigrid Grönert und Claas Rohmeyer. Rot-Grün will die Förderung von zeitlich befristeten, stationären Pflegeplätzen – auch bekannt als „eingestreute Kurzzeitpflege“ – streichen.
Die CDU erwartet von der zuständigen Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) eine klare Prioritätensetzung für ein weiterhin vielfältiges und wohnortnahes Angebot in der Kurzzeitpflege.

„Die Pläne von Rot-Grün gehen an den Bedürfnissen der Menschen völlig vorbei“, kritisiert Sigrid Grönert. Die beabsichtigte Streichung bedeute eine Einschränkung der Wahlfreiheit in der Pflege. Für viele Betroffene sei genau dieses Angebot jedoch ein geeigneter Zwischenschritt zur Dauerpflege. Selbstverständlich sei es wünschenswert, den Betroffenen so lange wie möglich eine Betreuung in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und somit die ambulante Pflege zu stärken. Dies könne jedoch nicht durch die Streichung von Mitteln erzwungen werden. Grönert weist die Unterstellung entschieden zurück, dass Menschen auf eingestreuten Kurzzeitplätzen in Dauerpflegeeinrichtungen schlechter behandelt würden als in der Kurzzeitpflege: „Dies ist eine Frechheit gegenüber allen Beschäftigten in diesem Bereich.“

Deutliche Kritik am Kurs des Senats übt auch der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Claas Rohmeyer. Er warnt vor einer Verschlechterung der Qualität in der Pflege älterer Menschen. „SPD und Grüne geben Millionenbeträge für unnötige Verkleinerungen von Schauspielhäusern aus. Doch dort, wo die Menschen auf Mittel angewiesen sind, wird gekürzt“, kritisiert er. Rohmeyer appelliert an den Senat, die Vielzahl an bestehenden Maßnahmen und Projekten auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. „Wenn das Pflegeangebot am Geld scheitert, muss man die Mittel eben dort zusammenkratzen, wo sie wirkungslos verpuffen“, so der CDU-Abgeordnete.


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