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17.03.2014
Senatorin Quante-Brandt spielt Schulen gegeneinander aus
Geringe Wertschätzung: Geplante Kürzungen bei Schulen in nicht öffentlicher Trägerschaft
Wie die Senatorin öffentlich den Elternwillen und das Recht auf Bildungsfreiheit abqualifiziert, ist befremdlich“, kommentiert Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, die jüngsten Aussagen von Professorin Eva Quante-Brandt in den Medien. Die geringe Wertschätzung und der fehlende Respekt gegenüber der nachweislich guten Arbeit von über 20 Schulen in freier Trägerschaft im Land Bremen, seien durch Aussagen der Senatorin, dass die über 6.000 Schüler der Schulen in freier Trägerschaft schließlich auch im öffentlichen System beschulbar wären, mehr als deutlich geworden. „Die CDU-Fraktion steht für ein Miteinander statt ein Gegeneinander.“
Auch aus wirtschaftlicher Sicht wäre der Nutzen einer Überführung der Schüler in öffentliche Schulen fragwürdig. Denn durch ihr Engagement bereichern Schulen in freier Trägerschaft das Schulsystem nicht nur pädagogisch, sondern entlasten es auch finanziell. „Frau Quante-Brandt kann doch nicht ernsthaft behaupten, dass man 6.477 Schülerinnen und Schüler auch nur ansatzweise in bestehende Klassen öffentlicher Schulen unterbringen könnte. Es müssten deutlich mehr Kapazitäten geschaffen werden, was bei durchschnittlichen Kosten von 6.000 Euro pro Schüler einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeuten würde “, so vom Bruch.

Der Schulausbau müsse sich am realen Bedarf, vor allem aber auch am Willen der Betroffenen, orientieren und nicht an ideologischen Wunschvorstellungen. Vom Bruch kritisiert das zunehmende „Gegeneinanderausspielen“ der unterschiedlichen Angebote in der Schullandschaft Bremens durch die Senatorin. „Bildungsvielfalt muss uns wichtig sein. Sie ermöglicht den Eltern die Wahlfreiheit, die richtige Schule für ihr Kind und seine individuellen Bedürfnisse zu finden“, so vom Bruch. Die angestrebte strukturelle und finanzielle Schlechterstellung der Schulen in freier Trägerschaft durch die Gesetzesnovellierung sei falsch. „Diese Schulen müssen sich – wie es in anderen Bundesländern selbstverständlich ist – auf eine bedarfsgerechte und angemessene Finanzierung verlassen können.“


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