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16.04.2014
Herabwürdigung und Diskriminierung dürfen keine Argumente ersetzen
Anzeigenkampagne gegen Tierversuche an Universität Bremen
Mit Unverständnis hat die CDU-Bürgerschaftsfraktion auf eine heute gestartete bundesweite Anzeigenkampagne des Vereins Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V. reagiert. Unter der Überschrift „KREITER macht eiskalt weiter“ beschäftigten sich die Autoren darin unter anderem mit den Versuchen an Makaken an der Bremer Universität.
„Die Gestaltung und Aufmachung der Anzeige halte ich für inakzeptabel und menschenverachtend. Der Wissenschaftler Andreas Kreiter, dessen Arbeit gerichtlich geklärt unter die Freiheit von Wissenschaft und Forschung fällt, wird darin in diskriminierender Form an den Pranger gestellt. Argumente werden hier durch persönliche Herabwürdigung ersetzt,“ erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Dr. Thomas vom Bruch.

Bei der Bewertung der Forschung von Professor Kreiter könne man zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, so Dr. vom Bruch. Er selbst sähe diese durchaus kritisch. „Der Zweck der Kritik heiligt aber nicht jedes Mittel. Mit der Art der Darstellung und der Personalisierung gehen die Autoren nach meiner Auffassung zu weit und verletzen die Persönlichkeitsrechte von Herrn Kreiter. Eine offene und berechtigte Diskussion darf nicht durch eine unsachliche und persönliche Kampagne ersetzt werden. Bei aller kritischen Begleitung seiner Arbeit hat auch Herr Kreiter ein Recht auf eine faire Behandlung. Ich erwarte daher vom Senat, dass er sich von dieser Anzeigenkampagne distanziert, die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und den Schutz der wissenschaftlichen Freiheit gewährleistet,“ so Dr. vom Bruch.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion hat zudem eine Beschwerde beim Deutschen Werberat, dem Selbstverwaltungsorgan der Deutschen Werbewirtschaft, gegen die Anzeige eingereicht.


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