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27.11.2012
CDU hinterfragt Kaufpreis für den Lloydhof
Der CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek verlangt vom Senat Auskunft über das Zustandekommen des Kaufpreises für den Lloydhof. Die Stadt will den Komplex für 23,8 Millionen Euro kaufen, damit an gleicher Stelle ein Einkaufscenter entsteht. Kastendiek hält den Preis für völlig überhöht. Die Wirtschaftsdeputation berät morgen über das Thema.
Der Senat setzt auf eine zweifelhafte Methode zur Wertermittlung: das Residualverfahren. Bei dieser Methode werden im Gegensatz zum Ertragswertverfahren wichtige Parameter wie die Höhe der künftigen Mieteinnahmen, die Dauer von Mietverträgen, die Qualität der Mieter und die Qualität der Lage nach der Fertigstellung nicht berücksichtigt. „Das Verfahren taugt allenfalls dazu, einen bereits ausgehandelten Kaufpreis nachträglich zu rechtfertigen. Die Gefahr ist groß, dass sich der Senat über den Tisch ziehen lässt“, sagt Kastendiek. Er verlangt Auskunft, weshalb der Senat nicht das Ertragswertverfahren angewendet hat, das zur Wertermittlung von Immobilien üblich ist.

Mit dem Ankauf des Lloydhofs übernimmt Bremen das volle Risiko für das Projekt. Das Gesamtvolumen für das City Center beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro. Ein Investor ist noch nicht gefunden. „Umso wichtiger ist es, dass der Senat keine handwerklichen Fehler begeht. Jeder Fehler kommt die Stadt teuer zu stehen“, erklärt Kastendiek.

Die CDU-Fraktion hat eigene Leitlinien für die Entwicklung der Innenstadt vorgelegt. Sie bevorzugt eine Gesamtlösung, von der alle Einzelhändler, Touristen und Besucher etwas haben. So könnte anstelle des Parkhauses Mitte ein Einkaufszentrum entstehen. Die Knochenhauerstraße soll zu einer attraktiven Fußgängerzone ausgebaut werden. So würde das Problem der fehlenden Wegebeziehungen zwischen den Einkaufsstraßen behoben. Rot-Grün favorisiert allerdings die Entwicklung des Lloydhofs. Dadurch werden künftig 500 Parkplätze in der Innenstadt fehlen. Kastendiek: „Der Senat setzt auf eine Lösung, die eine schlechtere Erreichbarkeit der City zur Folge hat. Dies ist für die Kunden und Einzelhändler völlig inakzeptabel.“


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