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15.01.2013
Schulschwänzer – Bremer Senat muss handeln statt verharmlosen
CDU-Abgeordneter vom Bruch sieht Rot-Grün in der Pflicht
„Wenn 648 Schulschwänzer kein Grund zum Handeln sind, hat die Ressortspitze die Tragweite des Problems insgesamt und die Folgen für jeden Einzelnen nicht erkannt“, erklärt der CDU-Abgeordnete Dr. Thomas vom Bruch. Medienberichten zufolge ist die Zahl der Schulvermeider in Bremen im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent gestiegen. Das Bildungsressort sieht dennoch keinen „akuten Handlungsbedarf“. Vom Bruch warnt vor einer Verharmlosung des Problems.
Das unentschuldigte Fehlen im Schulunterricht erweist sich seit mehreren Jahren als zunehmendes Problem. Nach Auffassung von Dr. Thomas vom Bruch reicht es nicht aus, dass sich die Behörde einen sensibleren Umgang mit dem Thema attestiert. „Schwänzen ist ein erster Schritt zum schulischen Misserfolg, der Jugendlichen am Ende die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt verbaut“, sagt vom Bruch. Er spricht von einer schleichenden Entwicklung, die in der Wirtschaft längst angekommen ist. So haben speziell Handwerksbetriebe große Probleme, geeignete Bewerber zu finden, die fehlerfrei das kleine Einmaleins beherrschen.

Die rot-grüne Landesregierung dürfe nicht auf finanzielle Hilfen des Bundes hoffen, beispielsweise für die Einstellung von Sozialpädagogen, sondern müsse selber aktiv werden. „Wie bei jedem Problem zeigen die Senatsvertreter reflexartig mit dem Finger nach Berlin und lenken damit von der eigenen Zuständigkeit und der eigenen Verantwortung ab“, bemängelt der CDU-Abgeordnete.

Dr. Thomas vom Bruch sieht eine enge Begleitung der Erziehungsberechtigten von besonders auffälligen Schulschwänzern als wichtigen Schritt an. „Das Problem beginnt meist zu Hause. Zwangsmaßnahmen nach dem Vorbild von Niedersachsen, wo nach der Verhängung von Bußgeldern oder der Abholung zum Unterricht durch die Polizei und sogar ein Teilentzug des Sorgerechts droht, sind das letzte Mittel, dürfen aber auch nicht prinzipiell ausgeschlossen werden“, so vom Bruch.


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