Hintergrund
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
  • Teaser
Social Network I Social Network II Social Network V Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
29.01.2013
Fast 1.800 ausgefallene Stunden sind nur die Spitze des Eisbergs
Unterrichtsausfall an den Schulen im Land Bremen
Der Unterrichtsausfall bleibt ein Kernproblem an den Schulen in Bremen und Bremerhaven. Zu diesem Ergebnis kommt die CDU-Fraktion nach der Aktion „Unterrichtsausfall. Da fehlt was.“. Im ersten Schulhalbjahr haben Internetnutzer auf www.da-fehlt-was.de 1.795 ausgefallene Stunden eingetragen. Die CDU hat die Ergebnisse heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Ursachen will die Fraktion nun mit einem Fragenkatalog an den Bremer Senat herausfinden.
Große Anfrage Ursachenforschung und Konsequenzen von Unterrichtsausfall

Die CDU startete die Aktion „Unterrichtsausfall. Da fehlt was.“ am 4. September 2012. Erstmals hatten Eltern und Schüler die Gelegenheit, Stundenausfälle selber im Internet mitzuteilen. Die Statistik berücksichtigt rund ein Viertel aller Schulen im Land Bremen. Nicht berücksichtigt wurden Schulen in freier Trägerschaft und Förderzentren. Besonders oft fällt der Unterricht an Oberschulen und Gymnasien aus. Betroffen sind zumeist die Kernfächer Englisch (281 Stunden), Deutsch (270) und Mathe (204).

„Die Ergebnisse sind nur die Spitze des Eisbergs. Sie geben ein Gefühl, an welcher Stelle in unserem Schulsystem die Zukunftschancen unserer Kinder verbaut werden“, sagt Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Er erwartet vom Senat mehr Tatendrang. An den Bürgermeister gerichtet sagt er: „Der Senat lässt die Schulen mit ihren Problemen allein. Seit dem Rücktritt von Senatorin Jürgens-Pieper hat sich nichts geändert. Wir warten bis heute darauf, dass Herr Böhrnsen seine Ankündigung wahr macht und bei der Ausstattung der Schulen eine Schippe drauflegt.“

Die CDU-Fraktion will im nächsten Schritt die Ursachen für die Stundenausfälle herausfinden. Dazu hat sie eine Große Anfrage an den Senat eingereicht. Die CDU verlangt Auskunft über die Entwicklung des Krankenstands bei Lehrkräften, über die Veränderung der Lernatmosphäre im Klassenzimmer sowie die zunehmende Belastung der Schülerinnen und Schüler. „Dabei geht es auch um die Frage, unter welchen veränderten Umständen Lehrer heute im Unterricht unsere Kinder auf das Berufsleben vorbereiten müssen“, erklärt Dr. Thomas vom Bruch, Sprecher für Bildung und stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Dass viele Lehrkräfte nicht einmal das reguläre Rentenalter erreichen, muss nachdenklich stimmen. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich an den Schulen etwas verändern muss, dass mehr Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer im Klassenzimmer nötig ist. Mit unserer Aktion haben wir einen ersten Schritt getan, den wir vom Senat erwartet hätten.“


Diese Meldungen könnten Sie ebenfalls interessieren...
Alle verwandten Meldungen
X
... zur Übersicht
Alle verwandten Dokumente
... zur Übersicht
Like Box
Termine
© CDU FRAKTION BREMEN 2017 | KONTAKT | PRESSEKONTAKT | IMPRESSUM | LOGIN