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11.03.2013
„Unterrichtsstunden an Schulen sind keine Verschiebe-Masse“
CDU-Abgeordneter warnt vor weiterer Flickschusterei
Der Lehrermangel an Bremens Schulen darf nicht zu weiterer Flickschusterei bei der Zuteilung von Lehrerstunden führen. Dies stellt der CDU-Abgeordnete und Sprecher für Bildung, Dr. Thomas vom Bruch, klar. Wie die Bildzeitung berichtet, könnten Förderstunden von leistungsstarken Schulen zugunsten schwächerer Schulen verschoben werden. Vom Bruch warnt davor, Schulen gegeneinander auszuspielen. Er fordert die zuständige Senatorin auf, sich endlich für eine bessere Ausstattung aller Schulen im Land Bremen einzusetzen.
Dr. Thomas vom Bruch
Dr. Thomas vom Bruch übt deutliche Kritik am Verhalten der Senatorin: „Frau Quante-Brandt will offenbar schwache Schulen stärken, indem sie die Starken schwächt. Unterrichtsstunden sind aber keine Verschiebe-Masse.“ Das Verschieben von Kapazitäten regelmäßig vor den Ferien hat schon in der Vergangenheit zu Intransparenz, Unzufriedenheit und Chaos geführt. „Das gegenseitige Ausspielen führt in die Sackgasse; sie erreicht damit nur eine Nivellierung auf niedrigem Niveau, obwohl eine Stärkung notwendig wäre. Die Senatorin mag damit einem Streit bei der Haushaltsaufstellung aus dem Weg gehen. Die Schulen brauchen aber eine Senatorin, die sich konsequent und selbstbewusst für bessere Lernbedingungen einsetzt“, so vom Bruch.

Erst im Dezember kündigte SPD-Bürgermeister Jens Böhrnsen in der Bremischen Bürgerschaft an, beim Etat für die Bildung „eine Schippe drauflegen“ zu wollen. Seine Ankündigung stand im direkten Zusammenhang mit dem Rücktritt von Senatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD), dem Lehrermangel und den hohen Stundenausfällen an den Schulen in Bremen und Bremerhaven. Doch statt den Bürgermeister beim Wort zu nehmen, rudert die Nachfolgerin Quante-Brandt offenbar zurück. So agiert sie beispielsweise auf die Forderung nach Unterstützung aus Bremerhaven, wo rund 60 Lehrkräfte benötigt werden, viel zu defensiv. Von der „Schippe drauf“ ist bis heute nichts zu sehen.

Thomas vom Bruch bekräftigt: „Die schwachen Schulen müssen sich den starken Schulen angleichen, nicht umgekehrt. Dafür benötigen sie zusätzliche Mittel. Deshalb muss Herr Böhrnsen sein Versprechen einlösen und für ,die Schippe drauf’ die richtigen Prioritäten setzen.“


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