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03.04.2013
CDU weist Kritik am Ausbau der Offshore-Windkraft zurück
Energiewende
Die Bremer CDU-Abgeordneten Jörg Kastendiek und Heiko Strohmann weisen die Kritik von Verbraucherschützern am Ausbau der Offshore-Windkraft zurück. Überrascht nehmen sie zur Kenntnis, dass auch die Bremer Verbraucherzentrale die Stromerzeugung auf hoher See infrage stellt. Sie erwarten von der rot-grünen Landesregierung eine klare Positionierung.
„Wir verlangen Auskunft, ob sich die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen der Forderung nach einem Ausstieg aus der Offshore-Windkraft anschließen“, erklärt Jörg Kastendiek. In der Offshore-Branche sind rund 3.000 Arbeitsplätze entstanden. Die Beschäftigten haben ein Recht zu erfahren, wie Rot-Grün über die Zukunft der Branche denkt.

Jörg Kastendiek bekennt sich zur Offshore-Branche. „Es ist unbestritten, dass die Stromerzeugung auf hoher See aufwändiger ist, als das Aufstellen von Windkraftanlagen in flachen Gewässern vor England oder Dänemark. Dennoch ist es richtig, die Anlagen nicht im Weltnaturerbe Wattenmeer aufzustellen. Die Studie zeigt keine realistische Alternative auf, wie der Atomausstieg ohne Offshore-Anlagen erreicht werden kann.“

Die Verbraucherschützer bemängeln, dass im Staatenvergleich Dänemark einen deutlich höheren Ökostrom-Anteil bei niedrigeren Förderkosten pro Einwohner vorweist als Deutschland. „Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Deutschland muss als Industrienation eine erheblich größere Grundlast in der Stromversorgung sicherstellen, was in Dänemark nicht der Fall ist“, erläutert Heiko Strohmann. Er bezeichnet die Studie als „perspektivlos“. Die Verfasser wollen eine Abkehr von Offshore und Biogas-Anlagen. Mit Solar- und Photovoltaikanlagen ist der Atomausstieg aber nicht zu schaffen. Der Vorschlag der Verbraucherschützer spielt der Kohle-Lobby in die Hände. Denn ohne Offshore-Windenergie müssen nicht gewollte Kohlekraftwerke länger am Netz bleiben.

„Ein massiver Ausbau der Windenergie an Land hätte zur Folge, dass deutlich mehr und größere Anlagen in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern entstehen. Wenn die Verbraucherzentralen dies wollen, dann müssen sie dies den Menschen in dieser Deutlichkeit auch sagen“, so Strohmann. Der CDU-Sprecher für Energie bekräftigt: „Die Stromerzeugung in der Nord- und Ostsee ist hinsichtlich der Effizienz und zum Schutz von Mensch und Natur der besseren Weg.“


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